10 20 40 60 cm

mittakaava < 20 cm

         
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Amurgrundel

Perccottus glenii

  • Familie: Zahnschläfergrundeln – Odontobutidae
  • Verwechslungsarten: Flussbarsch, Groppe, Kaulbarsch, Sandgrundel, Schwarzgrundel, Schwimmgrundel, Strandgrundel
  • Größe: 10–20 cm, höchstens 25 cm.
  • Aussehen: Die Amurgrundel gehört nicht zur selben Familie wie die anderen finnischen Grundeln und sie sieht ihnen auch nicht sehr ähnlich. Am meisten ähnelt die Amurgrundel mit ihrem großem Kopf einem Flussbarsch, Kaulbarsch oder einer Groppe, wie der Gattungsname Perccottus auch andeutet. Die Bauchflossen sind nicht wie bei den anderen Grundeln miteinander verwachsen. Die Augen befinden sich jedoch wie bei den Grundeln fast am Hinterkopf. Die Rückenflossen sitzen ohne Zwischenraum hintereinander. Die erste Rückenflosse trägt 6–7 Stachelstrahlen. Der hintere Teil der Rückenflosse und die Afterflosse sind kürzer als bei den anderen Grundeln und haben eine rundere Form. Auch die Schwanzflosse ist abgerundet.
  • Färbung: Auf bräunlichem Grund befinden sich große dunkle Flecken, die ein kariertes oder gestreiftes Muster bilden können. Am Kopf sind beidseitig strahlenförmige schwarze Längsbänder.
  • Laichzeit: Laicht im warmen Wasser im Flachen inmitten des Wasserpflanzenbewuchses. Über das Laichen im östlichen Finnischen Meerbusen liegen keine Informationen vor, aber in der Gegend von Moskau erfolgt das Laichen im Juni-Juli. Das Männchen verteidigt den von ihm besetzten Nestplatz und den vom Weibchen dort abgelegten Laich aggressiv und kann Gerüchten zufolge sogar einen Menschen in die Hand zu beißen versuchen, wenn man seine Finger zu nah dorthin streckt.
  • Nahrung: Insektenlarven, Insekten, kleine Krebse und mit zunehmender Größe Fischjungen.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Die Amurgrundel ist eine Art des Süßwassers, die ursprünglich aus dem Fernen Osten kommt, von wo sie als Aquarien- und Teichfisch u. a. Anfang des 20. Jahrhunderts nach St. Petersburg gebracht wurde. Von dort hat sie sich als Flüchtling in den östlichsten Teil des Finnischen Meerbusens ausgebreitet. In Finnland wurde die Art noch nicht gefunden, aber an den Küsten Estlands wurde sie bereits gefangen. Wahrscheinlich ist, dass die Art auch an der finnischen Küste in den Ostteilen des Finnischen Meerbusens existiert. Die Amurgrundel hat sich auch in vielen anderen Gewässern in Europa ausgebreitet. Die Art bevorzugt stehendes oder langsam fließendes Wasser.

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