10 20 40 60 cm

mittakaava > 60 cm

         
Bilder:

Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Lauri Urho

Atlantischer Lachs

Salmo salar (L.)

  • Familie: Lachsartige – Salmonidae
  • Verwechslungsarten: Buckellachs, Forelle, Keta-Lachs, Regenbogenforelle, Silberlachs
  • Größe: 60–110 cm, 2–12 kg, im Höchstfall 30 kg.
  • Aussehen: Stromlinienförmiger Lachsfisch. An der Afterflosse höchstens 12 Strahlen, was ihn vom Pazifischen Lachs unterscheidet. Der Atlantische Lachs und die Meeresform der Forelle genau wie der Seelachs und die Seeforelle sehen sich sehr ähnlich. Der Schwanzstiel des Atlantischen Lachses ist schlanker. Es wird gesagt, dass man den Atlantischen Lachs am Schwanzstiel hängend halten könne, die Forelle aber nicht. Die Einbuchtung der Schwanzflosse ist beim Atlantischen Lachs für gewöhnlich deutlicher als bei der Forelle, bei der der Hinterrand der Schwanzflosse fast gerade ist. Im Laichkleid kann dieser Unterschied zwischen Atlantischem Lachs und Forelle jedoch verschwinden. Der Oberkiefer des Atlantischen Lachses reicht nur bis zum Hinterrand des Auges, bei der Forelle reicht er hinter den Hinterrand des Auges. Die Zähne am Pflugscharbein im Rachen des Atlantischen Lachses sitzen in einer geraden Reihe. Zum Laichen aufsteigenden Männchen wächst ein Laichhaken.
    Die großäugigen Fischjungen des Atlantischen Lachses ähneln dem erwachsenen Lachs nicht sehr. Vom gleich aussehenden Forellenjungen unterscheidet man sie durch die lange spitze Brustflosse. Beim Lachsjungen reicht der Oberkiefer nur bis zur Pupille, beim Forellenjungen bis hinter das Auge.
  • Färbung: Während der Fressphase sind die Seiten silbern und der Rücken eher grün oder bläulich und im Dunkelheitsgrad variierend. X-förmige schwarze Punkte befinden sich meistens oberhalb der Seitenlinie. Auf dem Kiemendeckel und unterhalb der Seitenlinie befinden sich nur wenig Punkte und an den Flossen gar keine. Die Farbe des zum Laichen aufsteigenden Atlantischen Lachses wird dunkler, bräunlich und bronzefarben. Es erscheinen mehr Flecken und ein Teil davon ist rot. Das Seelachsweibchen wird ganz dunkel, wie mit Ruß beschmiert.
    An der Seite der Lachsjungen befinden sich für gewöhnlich 8-10 deutliche, große längliche Jugendflecken und wenige kleine rote Punkte ohne Umrandung. Die Fettflosse ist grauschwarz.
  • Laichzeit: Steigt zum Laichen in seinen Heimatfluss, sowohl aus dem Meer als auch vom See. Der Laichaufstieg beginnt schon im Frühjahr und dauert bis in den Sommer an. Den Spätsommer verbringen die Atlantischen Lachse im Fluss und laichen erst im September–November. Das Laichen erfolgt in 0,5–3 m Tiefe und kann bis zu zwei Wochen dauern. Der größte Teil der Atlantischen Lachse stirbt an den Strapazen des Laichens. Nur 3–6% schafft es zurück ins Meer und zu einem zweiten Ablaichen und nur wenige Promille laichen noch ein drittes Mal. Der Großteil der gegenwärtigen finnischen Lachse ist eingesetzt und wegen der Verbauung der Flüsse kommen sie auch nicht zum Laichen, selbst wenn sie in die Mündung ihres Besatzflusses wandern.
  • Nahrung: Das Fischjunge im Fluss frisst Plankton und kleine Bodentiere, der im Meer lebende Atlantische Lachs meist Ostseeheringe und Sprotten.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Atlantischen Lachs gibt es in der ganzen Ostsee und als Folge von Besatz in den Flussmündungen. Der sich natürlich vermehrende Atlantische Lachs steigt heutzutage aus der Ostsee nur noch in den Tornio- und Simo-Fluss auf. Aus dem Eismeer steigt der Atlantische Lachs in den Teno- und Näätämö-Fluss. Seelachs gibt es in Finnland indigen in den Gewässern des Vuoksi, wenngleich der Bestand auch dort wegen der Verbauung der Flüsse vom Besatz abhängig ist. Seelachs wurde in Finnland auch zumindest im Inarisee ausgesetzt.
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National fishing travel site of Finland: www.fishinginfinland.fi


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