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mittakaava < 20 cm

         
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Bachneunauge

Lampetra planeri

  • Familie: Neunaugen – Petromyzonidae
  • Verwechslungsarten: Flussneunauge
  • Größe: 12–16 cm.
  • Aussehen: Das Bachneunauge gehört zur Gruppe der Kieferlosen und ist mit den anderen Fischen nur fern verwandt. Das Maul ist ein rundes Saugmaul, einen Unterkiefer gibt es nicht. Auch die paarigen Flossen fehlen. Statt der Kiemendeckel haben die Neunaugen sieben einzelne kleine Kiemenöffnungen in einer Reihe hinter dem Kopf. Das adulte Bachneunauge unterscheidet man vom gleich aussehenden Flussneunauge schon aufgrund der Größe. Schwerlich wird das bleistiftdicke Bachneunauge länger als 15 cm, wogegen das im Meer herangewachsene Flussneunauge während seiner Wanderung in die Flüsse und Bäche zum Laichen für gewöhnlich länger als 25 cm ist. Am leichtesten verwechselt man die kleinen, zum Laichen in den Fluss aufgestiegenen Exemplare der Seeform des Flussneunauges mit einem etwas größer als gewöhnlich gewachsenen Bachneunauge. Dann dient die Schärfe der Zähne als Erkennungsmerkmal. Die Zähne des Bachneunauges sind stumpf, beim Flussneunauge sind sie spitz. Auch die zweiteilige Rückenflosse des Bachneunauges ist einheitlicher als beim Flussneunauge. Die in den Flüssen und Bächen lebenden 2–13 cm langen, augenlosen und einen hufeisenförmigen Mund aufweisenden Larven des Flussneunauges, die Querder, sehen den Querdern des Bachneunauges so ähnlich, dass man sie ohne ein Mikroskop nicht voneinander unterscheiden kann.
  • Färbung: In der Färbung des Flussneunauges und des Bachneunauges besteht ein kleiner Unterschied. Der Bauch des Flussneunauges ist hell, aber mit dunklen unregelmäßigen Flecken. Der Bauch des Bachneunauges ist gleichmäßiger hell.
  • Laichzeit: Die Larven des Bachneunauges, die Querder, verbringen längere Zeit im Fluss als die Querder des Flussneunauges, nämlich 4–6 Jahre. Sie leben in den Schlamm eingegraben und filtern Nahrung aus dem strömenden Wasser. Danach durchläuft das Bachneunauge eine Metamorphose direkt zum geschlechtsreifen adulten Fisch. Es frisst als Erwachsener nicht mehr und wandert aus dem Heimatbach nicht fort, sondern laicht im Frühjahr nach der Metamorphose auf flachen Sand- und Steingründen und stirbt dann.
  • Nahrung: Als Querder im Wasser transportierter Detritus sowie Phyto- und Zooplankton.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Das Bachneunauge kann man in kleinen Bächen in fast ganz Finnland, ausgenommen den Norden Lapplands, finden.
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