10 20 40 60 cm

mittakaava < 60 cm

         
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Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Lauri Urho, Jouko Lehmuskallio, Petri Savola (Uudenmaan ympäristökeskus)

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Brachse

Abramis brama

  • Familie: Karpfenartige – Cyprinidae
  • Verwechslungsarten: Güster, Zope
  • Größe: 25–50 cm, 0,5–2 kg, selten mehr als 5 kg.
  • Aussehen: Die Brachse ist ein hochrückiger Weißfisch, der eine hohe Rückenflosse und eine lange Afterflosse hat. Die Afterflosse hat gewöhnlich 26–30 Strahlen, d. h. durchschnittlich etwas mehr als bei der gleich aussehenden Güster, aber weniger als bei der Zope (Güster 22–26, Zope 36–47). Auch die Schuppen sind bei der Brachse etwas kleiner als bei der Güster, aber größer als bei der Zope. Bei der Brachse sitzen 51–60 Schuppen an der Seitenlinie, bei der Güster 43–48 und bei der Zope 67–75. Das Maul der Brachse stülpt sich zu einer deutlichen Röhre aus. Der Durchmesser des Auges ist kleiner als der Abstand zwischen Auge und Schnauzenspitze. Die Größe ist auch ein gutes Erkennungsmerkmal. Mehr als ein Kilo schwere, wie eine Brachse aussehende Fische sind immer Brachsen. Von der Brachse gibt es allerdings auch langsam wachsende Bestände, deren Exemplare nicht viel größer als Zope und Güster werden.
  • Färbung: Bei weniger als 30 cm Länge silbrige Seite und dunkler Rücken. Der Bauch ist immer hell und die Flossen dunkelgrau, niemals rötlich. Mit zunehmender Größe werden die Seiten der Brachse gold- und kupferglänzend und die Gesamtfärbung wird dunkel.
  • Laichzeit: Laicht im Mai–Juni in flachen Buchten inmitten der Wasservegetation. Das Laichen kann in 2–3 Malen mit einer oder zwei Wochen Abstand erfolgen.
  • Nahrung: Bodentiere.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: In Finnland ist die Brachse in eher nährstoffreichen Binnengewässern bis hin zu den Gewässern des Oulu-Flusses verbreitet. Weiter nördlich kommt sie nur stellenweise vor. Auch in allen nährstoffreichen Innenbuchten der finnischen Meeresküste ist die Brachse verbreitet und sie bewegt sich auf Nahrungssuche und während des Winters auch mehr im Freiwasser.

Die Brachsen bewegen sich in kleinen Schwärmen an Untiefen und auch etwas tieferen Stellen, dabei fressen sie Bodentiere und wühlen im Schlammgrund. Das Überwintern erfolgt an tiefen Stellen, sofern der Sauerstoffgehalt dort gut ist. Die Brachse verträgt in gewissem Maße auch einen durch die Eutrophierung schlechteren Sauerstoffgehalt. Dann bleibt sie im sauerstoffreicheren flachen Wasser.

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