10 20 40 60 cm

mittakaava < 40 cm

         
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Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Lauri Urho, Jouko Lehmuskallio

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Flunder

Platichthys flesus

  • Familie: Schollen – Pleuronectidae
  • Verwechslungsarten: Glattbutt, Kliesche, Scholle, Steinbutt
  • Größe: 20–35 cm, erreicht nur sehr selten Gewichte von mehr als
    1 kg.
  • Aussehen: Wie für ihre Familie üblich, befinden sich auch bei der Flunder beide Augen für gewöhnlich auf der rechten Seite. Ein sicheres Erkennungsmerkmal ist dies jedoch nicht, da es auch bei den Flundern – wie bei den Menschen Linkshänder – „Linksseiter“ gibt. Bis zu einem Drittel der Flundern können Linksäuger sein. Die besten Arterkennungsmerkmale der Flunder sind die etwa in der Mitte der Rücken- und Afterflossen befindlichen Kanten. Bei den anderen finnischen Flunderarten mit rechtssitzenden Augen sind die Flossen gleichmäßiger geschwungen. Auch die die Seitenlinie umrandenden Knochenwarzen sind ein gutes Erkennungsmerkmal. Die Seitenlinie der Flunder macht an der Stelle der Brustflosse nur eine leichte Kurve nach oben.
  • Färbung: Die augenlose Seite ist fast immer hell, die Seite mit den Augen variiert in der Farbe je nach dem Boden, den die Flunder bewohnt, von Braun nach Gräulich und von gleichmäßig gefärbt bis zu fleckig. Die Flecken sind oft rostrot, sodass die Flunder leicht mit der Scholle verwechselt wird.
  • Laichzeit: Das Laichen ist vom Salzgehalt des Wassers abhängig. Bei mehr als 10 Promille Salzgehalt, z. B. in der südlichen Ostsee, laichen die Flundern in Vertiefungen und der Laich schwebt. An der finnischen Küste laicht die Art im flachen Wasser im Mai-Juni. Der Laich bleibt aufgrund des niedrigen Salzgehalts am Grund. Das Sperma der Flunder bewegt sich erst ab ca. 6 Promille Salzgehalt, sodass das Laichen nur an der finnischen Südwestküste erfolgreich ist.
  • Nahrung: Bodentiere, besonders Muscheln.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Die Flunder ist in allen finnischen Meeresgebieten recht verbreitet außer im Bottnischen Meerbusen und im Ostteil des Finnischen Meerbusens, wo sie seltener ist. Die Flunder kommt für einen Meeresfisch erstaunlich gut auch mit recht salzfreiem Wasser zurecht. Die Flundern des Eismeeres steigen regelmäßig im Sommer den Teno-Fluss bis zum Pulmankijärvi auf. Die Flunder lebt meist auf recht flachen Schlamm- und Sandböden, wo sie oft teilweise in den Boden eingegraben liegt. Im Spätsommer flüchten die Flundern vor dem sich erwärmenden Wasser ins Tiefere, in 10–30 m Tiefe.

In den finnischen Meeresgebieten ist die Flunder für diejenigen, die mit Netzen fischen, sicher eine bekannte Beute und viele kennen sie auch als schmackhaften Räucherfisch. In den finnischen Meeresgebieten ist die rechtsäugige länglich geformte Flunder fast immer die übliche Form und die linksäugige tellerförmige Flunder mit dem großen Maul ist dann ein Steinbutt. Die Arten unterscheidet man leicht voneinander, auch wenn die Flunder der linksäugigen Minderheit angehört.
Stets sollte man allerdings abweichend aussehende Flundern genauer untersuchen, denn es könnte sich ja vereinzelt eine Kliesche, Scholle oder ein Glattbutt in den Fang verirrt haben. Aus den roten Punkten der Flunder sollte man jedoch keine zu schnellen Schlussfolgerungen ziehen.

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