10 20 40 60 cm

mittakaava < 40 cm

         
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Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Lauri Urho, Jouko Lehmuskallio, Petri Savola (Uudenmaan ympäristökeskus)

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Flussbarsch

Perca fluviatilis

  • Familie: Echte Barsche – Percidae
  • Verwechslungsarten: Kaulbarsch, Zander
  • Größe: Gewöhnlich 15–30 cm, 50–350 g. Mit 40 cm Länge etwa 1 kg. Mehr als 2 kg schwere Exemplare selten. Das Wachstum variiert stark je nach Umgebung.
  • Aussehen: Der Körper des Flussbarsches ist seitlich zusammengedrückt, bei größeren Exemplaren hochrückig. Die erste Rückenflosse trägt 14 kräftige Stachelstrahlen. Der nach hinten gerichtete Dorn des Kiemendeckels ist sehr spitz. Die Schuppen sind recht große, für die Barsche typische Kammschuppen, die fest in der Haut sitzen.
  • Färbung: Die Färbung schwankt je nach der durch den Humusgehalt bestimmten Helligkeit des Gewässers. In hellen Gewässern ist die Rückenseite olivgrün und mit deutlichen dunklen Querbändern gezeichnet. Die Bauchseite ist hell. Die Flossen auf der Bauchseite und die Schwanzflosse sind orangerot. Das Auge ist gelblich. In humushaltigen Gewässern ist die Farbe des Flussbarsches dunkler. Die Rückenseite kann fast ganz schwarz sein und die Streifen heben sich schwächer ab. Der Bauch ist auch dann im Vergleich zur Rückenseite heller, absolut gesehen aber trotzdem recht dunkel. Das Rot an den Flossen der dunkleren Flussbarsche kann sehr kräftig sein.
  • Laichzeit: Beginnt in Südfinnland Anfang Mai, am Meer und im Norden Finnlands etwas später, je nach Temperatur des Wassers. Der Flussbarsch laicht in 0,5–3 m Tiefe. Der in Form von gallertartigen Schnüren vom Weibchen abgelegte Laich bleibt an Wasserpflanzen und Ästen am Boden hängen.
  • Nahrung: Der Flussbarsch frisst wie die meisten Fische in der Jugend Plankton. Mit zunehmender Größe setzt sich seine Nahrung außergewöhnlich vielseitig von Bodentieren bis hin zu Insekten auf der Wasseroberfläche und Fischen zusammen. Die größten Flussbarsche sind hauptsächlich Raubfische.
  • Verbreitung und Lebensraum: Der Flussbarsch ist der verbreitetste Fisch in Finnland und man findet ihn in fast allen Gewässern, den Norden Lapplands ausgenommen. Er lebt sogar in kleinen sumpfigen Waldteichen, wo es keine anderen Fische gibt. Der Flussbarsch verträgt saures Wasser gut, braucht aber soviel Sauerstoff, dass er in den nährstoffreichsten, im Winter unter Sauerstoffmangel leidenden und bis auf den Grund zufrierenden Teichen nicht vorkommt. Der Flussbarsch ist ein Bewohner der Ufergewässer und von Untiefen im Freiwasser, der abends und morgens am aktivsten ist.

Die Größe und Färbung des Flussbarsches, jenes allen bekannten, überall vorkommenden „Ringelhemds“, variiert stark je nach Standort. Am Meer und in großen nährstoffreichen Seen wächst er relativ schnell, in Kleingewässern bleibt er aufgrund von Nahrungsmangel oft kleinwüchsig. In kleinen Teichen vorkommende schwarze, gleich große Minibarsche, in Finnland „Tausendbrüder“ genannt, können sehr alt sein. Sie fressen jedes Jahr den Nachwuchs auf und ein neuer Jahrgang an Tausendbrüdern wächst erst dann heran, wenn der vorhergehende allmählich verschwindet.

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