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mittakaava > 60 cm

         
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Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Lauri Urho, Jouko Lehmuskallio, Petri Savola (Uudenmaan ympäristökeskus)

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Forelle

Salmo trutta

  • Familie: Lachsartige – Salmonidae
  • Verwechslungsarten: Atlantischer Lachs, Buckellachs, Keta-Lachs, Regenbogenforelle, Silberlachs
  • Größe: Im Meeresgebiet und in den großen Seen 40–80 cm, 1–10 kg, im Höchstfall 15 kg. In den Bächen 20–30 cm.
  • Aussehen: Die Forelle ist ein stromlinienförmiger Lachsfisch, dessen äußerliche Form allerdings stark mit der Lebensumgebung variiert. Die Forelle ist vom Aussehen und der Lebensumgebung her so formenreich, dass man sie früher in Unterarten oder ökologische Rassen teilte. Traditionell wurden drei Forellentypen unterschieden: Meeresforelle, Seeforelle und Bachforelle. Heutzutage sieht man die Forelle als eine variierende Art an. An der Afterflosse der Forelle sitzen höchstens 12 Strahlen, was sie vom Pazifischen Lachs unterscheidet. Der Atlantische Lachs und die Meeresform der Forelle genau wie der Seelachs und die Seeforelle sehen sich sehr ähnlich. Der Schwanzstiel des Atlantischen Lachses ist schlanker. Es wird gesagt, dass man den Atlantischen Lachs am Schwanzstiel hängend halten könne, die Forelle aber nicht. Die Einbuchtung der Schwanzflosse ist beim Atlantischen Lachs für gewöhnlich deutlicher als bei der Forelle, bei der der Hinterrand der Schwanzflosse fast gerade ist. Im Laichkleid kann dieser Unterschied zwischen Atlantischem Lachs und Forelle jedoch verschwinden. Der Oberkiefer des Atlantischen Lachses reicht nur bis zum Hinterrand des Auges, bei der Forelle reicht er hinter den Hinterrand des Auges. Die Zähne in der Mitte des Pflugscharbeins im Rachen der Forelle stehen zu beiden Seiten etwas heraus, während sie beim Atlantischen Lachs in einer geraden Reihe sitzen. Zum Laichen aufsteigenden Männchen wächst ein Laichhaken.
    Die sich in den Bächen vermehrende Forelle bleibt klein und sieht der großäugigen und stumpfschnäuzigen jungen Forelle ähnlich. In der Praxis ist die Unterscheidung einer jungen, aus dem Fluss in den See oder ins Meer ziehenden Forelle und einer in den Bächen aufwachsenden Forelle unmöglich, ohne ihren Bauch zu öffnen. Die sich gerade erst entwickelten Geschlechtsdrüsen entlarven den Fisch als Bachforelle.
    Die Fischjungen der Forelle im Fluss unterscheiden sich noch mehr als die junge Forelle von den adulten Meeres- oder Seeforellen. Vom gleich aussehenden Lachsjungen unterscheidet man sie anhand der Brustflosse. Bei der Forelle ist diese normal, beim Atlantischen Lachs lang und am Ende spitz. Beim Lachsjungen reicht der Oberkiefer nur bis zur Pupille, beim Forellenjungen aus dem Fluss bis hinter das Auge.
  • Färbung: Im Meer sind die Seiten der Forelle silbern und der Rücken dunkel. Schwarze Punkte finden sich zahlreich an den Seiten und auf den Kiemendeckeln, viele sitzen auch unterhalb der Seitenlinie. Auf dem Kiemendeckel und unterhalb der Seitenlinie sitzen beim Atlantischen Lachs nur wenige Punkte. Auch in den Seen kann die Forelle eine silberne Seite haben. In den Seen ist jedoch ein bräunlicher Farbton auf den Kiemendeckeln und an den Seiten üblich. Die Grundfarbe um die vielen Punkte herum ist oft etwas heller. Die zum Laichen aufsteigende Forelle dunkelt auf dieselbe Art wie der Atlantische Lachs auch und die Bestimmung der Art bei zum Laichen aufsteigenden Fischen kann schwierig sein. Auch der Atlantische Lachs hat dann zahlreiche Punkte und auch unterhalb der Seitenlinie, wenngleich nicht so viele wie die Forelle. Die Forelle hat über den ganzen Körper bis hin zum Schwanz mehr Punkte, während sie beim Atlantischen Lachs auf den Vorderteil des Körpers konzentriert sind. Die Punkte der Forelle heben sich auch besser ab. Das zum Laichen aufsteigende Seelachsweibchen ist „verkohlt“ schwarz, während das Seeforellenweibchen braun und von vielen deutlich unterscheidbaren Punkten gezeichnet ist.
    An der Seite des Forellenjungen im Fluss befinden sich für gewöhnlich 10–12 undeutliche und oft miteinander verschmolzene, große, längliche Jugendflecken und reichlich rote, von einem hellen Ring umgebene Punkte. Die Fettflosse ist rotgelb. Rote Punkte kommen auch noch bei der jungen Forelle und bei der geschlechtsreifen, in Bächen laichenden Forelle an den Seiten vor.
  • Laichzeit: Die Forelle steigt zum Laichen in den Heimatfluss, sowohl aus dem Meer als auch vom See. Abweichend vom reißende Flüsse bevorzugenden Atlantischen Lachs steigt die Forelle auch in kleinere Flüsse und sogar Bäche auf. Die in den Bächen laichenden kleinwüchsigen Forellen wandern von ihren Geburtsbächen gar nicht weg. Der Laichaufstieg der anderen Forellen beginnt mit den Frühjahrsüberschwemmungen und dauert den ganzen Sommer lang. Das Laichen erfolgt im Oktober auf den Kiesböden der Stromschnellen. Die Seeforellen steigen in die Stromschnellen zwischen den Seen und in die in die Seen mündende Flüsse auf. Heutzutage stammt der Großteil der finnischen Forellen, die in den Bächen laichenden Bestände ausgenommen, aus Besätzen, da die Verbauung der Flüsse ihre Laichmöglichkeiten vernichtet hat.
  • Nahrung: Das Fischjunge frisst Plankton und kleine Bodentiere, die im Meer lebende Forelle meist Ostseeheringe, Sprotten und andere kleine Fische. Die Seeforellen fressen Kleine Maränen, Große Maränen, Stinte, Ukeleien und andere Fische des Freiwassers. Die Seeforellen steigen zwischendurch auch in die Flüsse, um Insektenlarven und Insekten von der Wasseroberfläche zu fressen. Die Bachforelle frisst ihr ganzes Leben lang entsprechende Nahrung.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Die Forelle kommt in ganz Finnland in den Binnengewässern und in allen finnischen Meeresgebieten vor. In allen Gewässern gibt es die Forelle jedoch nicht, da sie anspruchsvoll hinsichtlich der Wasserqualität ist. Die Forelle verlangt sauberes, sehr sauerstoffhaltiges und kühles Wasser, das man nur in den großen Seen und Flüssen findet sowie in den Bächen in Lappland und weiter südlich in quellwassergespeisten Bächen. Die natürlichen Bestände der Meeresforelle laichen nur noch in einigen Flüssen. Mit Besätzen hat man den Forellenbestand jedoch auch in vielen verbauten Flussmündungen und im Meer davor etablieren können. Anders als beim Atlantischen Lachs, der lange Nahrungszüge unternimmt, ist die Meeresforelle ein ausgesprochener Standfisch und sie wandert von ihrem Geburts- oder Besatzfluss nicht weit weg.
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