10 20 40 60 cm

mittakaava < 20 cm

         
© Copyright: Bilder:

Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Lauri Urho, Petri Savola (Uudenmaan ympäristökeskus)

. All rights reserved.

Grasnadel

Syngnathus typhle

  • Familie: Seenadeln – Syngnathidae
  • Verwechslungsarten: Kleine Schlangennadel
  • Größe: Gewöhnlich 15–20 cm, höchstens 25 cm.
  • Aussehen: Die längliche Grasnadel ist vielleicht ein klein bisschen einfacher als Fisch zu bestimmen als ihre rosshaarartige Verwandte, die Kleine Schlangennadel. Die Grasnadel ist dicker als die Kleine Schlangennadel – auch wenn sie für einen Fisch außergewöhnlich lang und dünn ist. Die Grasnadel ist wegen der ihre Haut bedeckenden Knochenplättchen recht steif und ihrem Namen nach kantig. Der Querschnitt des Körpers ist sechseckig. Die lange, an den Seiten zusammengedrückte Schnauze ist länger als der übrige Kopf. Am Kopf befindet sich der nach oben gerichtete Unterkiefer wie ein Verschlussdeckel. Der Kopf mit der Schnauze ähnelt einem Seepferdchenkopf und die Grasnadel ist auch eine Verwandte dieser Schönheiten des tropischen Meeres. Von ihrer Verwandten, der Kleinen Schlangennadel unterscheidet sich die Grasnadel auch dadurch, dass sie in der Mitte des Rückens neben der sich kräuselnden kammartigen Rückenflosse auch eine fächerartige Schwanzflosse hat.
  • Färbung: Die Gesamtfarbe ist Grün, auf der Bauchseite gelblich. Auf der Bauchseite befinden sich oft undeutliche Punkt- oder Streifenzeichnungen.
  • Laichzeit: Laicht um den Monatswechsel Juni-Juli. Das Weibchen legt auf einmal etwa 20 Eier in die Bauchfalte des Männchens ab und das Männchen befruchtet sie. Das Männchen sammelt Eier von mehreren Weibchen in seiner Bauchfalte im Schutz einer von ihm gebildeten Schleimhaut. Im Alter von vier Wochen schlüpfen die Jungen und kommen aus der Samentasche heraus. Das sieht dann so aus, als ob das Männchen gebären würde. Die Jungen können allerdings noch eine Weile im Schutz der Bauchfalte des Männchens verweilen und auch nach dem Herausschwimmen bei Gefahr dorthin zurückkehren.
  • Nahrung: Plankton.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Die Grasnadel ist von ihrer Verbreitung her etwas mehr ein Meeresfisch als die Kleine Schlangennadel. Am verbreitetsten ist sie in den Gewässern von Åland und an der südwestlichen Küste von Finnland. Seltener ist sie im Finnischen Meerbusen bis nach Ruotsinpyhdäs und im Bottnischen Meerbusen bis zum Nordkvark. Die Grasnadel hält sich in aufrechter Haltung im Schutz der Blasentangzone auf und ist dort vollkommen unsichtbar. Sie saugt in die Nähe kommende Planktonkrebse wie mit einer Pipette in ihren Rüssel.
Andere Arten derselben Familie

Follow us!

National fishing travel site of Finland: www.fishinginfinland.fi


Arten bestimmen!

Sivun alkuun / Top of the page