10 20 40 60 cm

mittakaava < 60 cm

         
© Copyright: Bilder:

Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Lauri Urho, Jouko Lehmuskallio

. All rights reserved.

Große Maräne

Coregonus lavaretus

  • Familie: Lachsartige – Salmonidae
  • Verwechslungsarten: Kleine Maräne, Peledmaräne
  • Größe: 15–55 cm, über 2 kg schwere Exemplare selten. Die Größe der Großen Maräne variiert sehr stark je nach Bestand.
  • Aussehen: Die Große Maräne ist von den finnischen Fischarten die vielförmigste und man hat sie im Laufe der Jahre unter verschiedensten Kriterien in Arten, Unterarten, Rassen und Typen eingeteilt. Die Anzahl der Reusendornen im ersten Kiemenbogen ist wohl das meistgenutzte Unterscheidungsmerkmal. Die in letzter Zeit mittels neuer Methoden durchgeführten genetischen Untersuchungen haben jedoch die Unterteilung der Großen Maräne in verschiedene Arten nicht unterstützt. Gemeinsam ist den Großen Maränen jedoch der seitlich zusammengedrückte, stromlinienförmige Körper, die für die Lachsfamilie typische Fettflosse und der Oberkiefer, der länger als der Unterkiefer ist. Über dem Maul sitzt die kurze, stromlinienförmige Schnauze. Letztgenanntes unterscheidet die Große Maräne von der gleich aussehenden Kleinen Maräne und der Peledmaräne. Bei der Kleinen Maräne ist der Unterkiefer länger und bei der Peledmaräne sind die Kiefer gleich lang. Am meisten weichen einige zwergwüchsige Formen aus den Seen Lapplands, die nicht viel länger als 20 cm werden, vom typischen Aussehen der Großen Maräne ab. Dieser Typ der Großen Maräne hat einen großen Kopf und große Augen und weicht auch in der Färbung von den anderen Großen Maränen ab. Die Plankton fressenden Großen Maränen der Fahrwasser in Südfinnland genau wie die zum Laichen aus dem Meer in die Flüsse aufsteigenden Bestände sind schnellwüchsiger und man unterscheidet sie von der gleich aussehenden Kleinen Maräne schon aufgrund der Größe.
  • Färbung: Auf dem Rücken dunkel blaugrün oder bräunlich, an der Seite silbern und Bauch hell. Die Flossen sind dunkelgrau. Die Zwergform der Seen Lapplands kann von der Färbung her bräunlich sein.
  • Laichzeit: Die Großen Maränen laichen im Herbst von September bis November je nach Wassertemperatur und Bestand. Verschiedene Bestände im selben Gewässer können zu verschiedenen Zeiten laichen. Sowohl im See als auch im Meer gibt es sowohl in die Flüsse zum Laichen aufsteigende als auch im Meer oder See laichende Bestände der Großen Maräne.
  • Nahrung: Je nach Bestand sind Bodentiere oder Plankton Hauptnahrungsquelle, später auch Insekten an der Wasseroberfläche und Fischjunge.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Die Große Maräne kommt in ganz Finnland in den Binnengewässern und in allen finnischen Meeresgebieten vor. Gesamt gesehen bevorzugt die Große Maräne kühle und sauerstoffreiche, saubere Gewässer.
Andere Arten derselben Gattung
Andere Arten derselben Familie

Follow us!

National fishing travel site of Finland: www.fishinginfinland.fi



Arten bestimmen!

Sivun alkuun / Top of the page