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mittakaava > 60 cm

         
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Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Jouko Lehmuskallio, Petri Savola (Uudenmaan ympäristökeskus), Lauri Urho

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Hecht

Esox lucius

  • Familie: Hechte – Esocidae
  • Verwechslungsarten: keine
  • Größe: 40–120 cm, 0,5–15 kg. Selten 20 kg oder mehr.
  • Aussehen: Der Hecht hat das Aussehen eines erfolgreichen Jägers; krokodilartig verlängerte Kiefer, spitze Zähne und einen riesigen Schlund. Gleichzeitig verleihen ihm die auf derselben Höhe am Schwanz sitzenden Rücken- und Afterflosse eine große Bewegungskraft. Der kräftige Körper ist ab dem Kopf bis zur Rücken- und Afterflossen lang und gleichförmig. Der Rücken ist recht breit.
  • Färbung: Die Seiten sind grün, der Bauch hell und der Rücken fast schwarz. An den Seiten hat er reichlich leuchtend gelbe Flecken, die manchmal zu Streifen ineinander übergehen. In dunklen, humushaltigen Gewässern kann der Hecht von der Farbe her dunkler sein.
  • Laichzeit: Der Hecht gehört im Frühjahr zu den ersten, die laichen. Sofort nach dem Eisabgang wandern die Hechte in Scharen in flache seegrasbewachsene Buchten und auf Überschwemmungswiesen, um zu laichen. Im Meeresgebiet erfolgt das Laichen etwas später. Aus dem Meer können die Hechte ins Süßwasser wandern, um zu laichen.
  • Nahrung: Der Hecht ist ein echter Raubfisch, schon als kleiner Fisch von nur wenigen Zentimetern Länge. Zu dieser Zeit versucht er, fast genauso große Beute wie er selber ist, u. a. Artgenossen, zu verschlingen. Auch wenn er größer ist, vermag der Hecht große Beute zu verschlingen und in seinem Magen können sich außer Fischen auch Frösche, Wasserratten und Wasservogeljunge finden.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Der Hecht ist nach dem Flussbarsch der zweitverbreitetste Fisch in Finnland und man findet ihn überall in Finnland sowohl in Binnengewässern – ca. 80% der Seen – als auch im Meeresgebiet. Außerhalb der Laichzeit ist der Hecht ein sehr standorttreuer Fisch, der seiner Beute am selben Stammplatz auflauert, ohne sich viele Meter fortzubewegen. Seegrasbewachsene flache Ufer sind bei ihm beliebt oder wenn solche fehlen, eignen sich auch andere ähnliche Ufer, am Meer u. a. Felsstrände und die Blasentangzone. An versumpften Ufern von Waldteichen kann sich der Hecht aus dem Torfmoos am Ufer heraus auf seine Beute schnellen.

Der Hecht ist eine der am schnellsten wachsenden finnischen Fischarten. Er kann alt werden und dann auch beachtliche Größen erreichen. Die weiblichen Hechte werden wesentlich größer als die Männchen. Für viele, die mit der Wurfangel fischen, ist der Hecht bestimmt eine bekannte Beute.

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