10 20 40 60 cm

mittakaava < 20 cm

         
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Wilhelm von Wright: Pohjolan kalat, Lauri Urho, Jouko Lehmuskallio

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Kleine Schlangennadel

Nerophis ophidion

  • Familie: Seenadeln – Syngnathidae
  • Verwechslungsarten: Grasnadel
  • Größe: Gewöhnlich 15–20 cm, höchstens 30 cm.
  • Aussehen: Die rosshaarartige Kleine Schlangennadel ist leicht zu erkennen, wenn man sie erst einmal für einen Fisch hält, da das Wesen auf die Schnelle eher einem Wurm ähnelt. Der kleine Kopf mit seinen Kiemendeckeln erweist das Wesen als einen Fisch. Der Kopf mit der Schnauze ähnelt einem Seepferdchenkopf und die Kleine Schlangennadel ist auch eine Verwandte dieser Schönheiten des tropischen Meeres. Unter den Fischarten kann man die Kleine Schlangennadel nur mit ihrer Verwandten, der Grasnadel verwechseln. Die Kleine Schlangennadel ist jedoch schlanker und im Querschnitt runder. Sie hat nur eine Flosse, die kammartige Rückenflosse mitten auf dem Rücken. Die Grasnadel hat auch eine kleine Schwanzflosse. Die Schnauze der Kleinen Schlangennadel ist nur halb so lang wie der kleine Kopf. Die Schnauze der Grasnadel ist länger und auffälliger.
  • Färbung: Die Gesamtfarbe ist Grün, auf der Bauchseite gelblich. Das Weibchen ist etwas leuchtender gefärbt. Es hat eine hellblaue Musterung auf den Wangen und dem Körper. Zur Laichzeit sind beide Geschlechter bunter. Das Männchen bekommt eine gelbe Schnauze.
  • Laichzeit: Laicht mitten im Sommer, hauptsächlich im Juli. Das Weibchen legt seine Eier in die Bauchfalte des Männchens ab. Das Männchen befruchtet die Eier und trägt sie etwa drei Wochen lang und „gebärt“ dann die Jungen ins Wasser.
  • Nahrung: Plankton.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Die Kleine Schlangennadel trifft man an allen finnischen Meeresküsten ausgenommen die inneren salzlosen Teile des Bottnischen Meerbusens. Die Kleine Schlangennadel hält sich im Seegras, in Blasentang und in der Gemeinen Meersaite auf, indem sie ihren Schwanz um eine Pflanze schlingt und sich mit dem Kopf nach oben mit den Pflanzen wiegt und so mit ihnen verschmilzt. Sie saugt vorbei schwimmende Planktonkrebse in ihr Maul.

Die Kleine Schlangennadel würden manche niemals finden, wenn der Fisch nicht die Gewohnheit hätte, die Schnüre dickfädiger Netze für Pflanzen zu halten und sich um die Schnur zu schlingen. So steigt die Kleine Schlangennadel ab und an aus dem Wasser empor, um von den Netzfischern bestaunt zu werden.

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