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mittakaava < 40 cm

         
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Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Lauri Urho

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Ostseehering

Clupea harengus membras

  • Familie: Heringe – Clupeidae
  • Verwechslungsarten: Finte, Sprotte
  • Größe: Gewöhnlich 15–20 cm. Schnell wachsende „Riesenostseeheringe“ können länger als 30 cm und um die 0,5 kg schwer sein.
  • Aussehen: Beim Ostseehering fehlt wie in der Familie der Heringe üblich die Seitenlinie. Die Schuppen lassen sich leicht lösen. Die Schnauze des Ostseeherings ist etwas länger und kantiger als bei der gleich aussehenden Sprotte und daher ist der Ostseehering nicht ganz so stromlinienförmig wie die Sprotte. Sowohl beim Ostseehering als auch der Sprotte bedecken sog. Kielschuppen die Bauchwölbung. Man spürt diese, wenn man mit dem Finger vom Schwanz zum Kopf hin über den Bauch streicht. Die Kielschuppen der Sprotte sind deutlich spitzer als die beim Ostseehering. Auch die Größe kann ein gutes Erkennungsmerkmal bei der Unterscheidung von Ostseehering und Sprotte sein. Mehr als 17 cm lange Exemplare sind mit großer Wahrscheinlichkeit Ostseeheringe. Der sicherste Unterschied zwischen Ostseehering und Sprotte ist die Lage der Bauchflosse. Die Bauchflosse bei der Sprotte befindet sich auf der Höhe der Vorderkante der Rückenflosse oder etwas davor, beim Ostseehering sitzt sie deutlich hinter der Vorderkante der Rückenflosse. Den großen „Riesenostseehering“ kann man auch mit der in Finnland vereinzelt anzutreffenden Finte verwechseln. Vergleicht man die Spitzigkeit des Bauches bei beiden Arten, erweist dieser sich beim Ostseehering als spitzer. Die Finte hat auch einen gefurchten Kiemendeckel und in der Färbung bestehen ebenfalls Unterschiede.
  • Färbung: Die Seiten sind silbern und der Rücken ist dunkel, nach unten zu Grün aufhellend. Auf dem Rücken der gleich aussehenden Sprotte findet sich ein mehr blauer Gesamtfarbton. Den „Riesenostseehering“ und die Finte unterscheidet man am besten durch die bei der Finte hinter dem Kiemendeckel beginnende Reihe von dunklen Flecken.
  • Laichzeit: Die Ostseeheringe laichen vom Frühjahr bis in den Herbst. Die im Herbst laichenden Ostseeheringe sind deutlich in der Unterzahl, aber nach milden Wintern nehmen sie immer zu, wenn die Jungen den Winter gut überstehen. Für gewöhnlich laichen die Ostseeheringe auf harte Gründe an unterseeischen Abhängen und in Sunden. Schlammigen Boden mögen sie nicht.
  • Nahrung: Plankton, später auch Schwebgarnelen und kleine Fische.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Der Ostseehering ist in allen finnischen Meeresgebieten verbreitet. Er wandert auf der Jagd nach Plankton und anderer Beute in großen Schwärmen im Freiwasser. Nachts steigt er zum Fressen an die Oberfläche und geht für den Tag wieder ins Tiefe. Im Frühjahr wandern die Ostseeheringe an die Küste und im Laufe des Sommers weiter hinaus ins Meer, wo sie überwintern.

Der Ostseehering ist der am meisten gefischte finnische Fisch, dessen Wertschätzung als Speisefisch jedoch gesunken ist. Ganz ohne Grund, denn er ist richtig zubereitet ein wahrer Leckerbissen.

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