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mittakaava < 60 cm

         
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NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration), Lauri Urho

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Peledmaräne

Coregonus peled

  • Familie: Lachsartige – Salmonidae
  • Verwechslungsarten: Große Maräne, Kleine Maräne
  • Größe: 20–45 cm, 300–1500 g.
  • Aussehen: Die Peledmaräne ähnelt bei kleiner Größe einer schlanken Kleinen oder einer Großen Maräne, mit zunehmender Größe jedoch ist ihr Körper höher als der dieser gleich aussehenden Fische. Der Körper ist auch gleichmäßiger in der Höhe als bei den anderen Maränen, wobei er vom Genick bis zum Ansatz der Afterflosse einen etwas rechteckigen Eindruck macht. Die Kiefer sind gleich lang und die Peledmaräne hat also nicht die für die Große Maräne typische Schnauze, aber auch nicht den bei der Kleinen Maräne deutlich längeren Unterkiefer. Wenn man die Peledmaräne sicher von den anderen Maränen unterscheiden will, muss man unter den Kiemendeckel sehen. Im ersten Kiemenbogen der Peledmaräne sitzen 50–65 Reusendornen, mehr als für gewöhnlich bei den Maränen.
  • Färbung: Silbern an den Seiten und weißer Bauch.
  • Laichzeit: Laicht in den Stauseen Lapplands im Dezember unter dem Eis auf tiefen Kiesgründen in 2–3 m Tiefe.
  • Nahrung: Plankton und in geringerem Ausmaß Insekten an der Wasseroberfläche sowie Fischjunge.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Die Peledmaräne ist in Finnland ein aus Sibirien eingeführter Besatzfisch von Fischgewässern. Sie wurde in viele Seen eingesetzt, heutzutage aber scheint sie vorwiegend in den Stauseen Lokka und Porttipahta vorzukommen, wo es ihr zwischendurch auch gelang, sich zu vermehren. Die große Schwankung in der Pegelhöhe der Seen vernichtet jedoch den Laich in den meisten Jahren und die Peledmaränenbeständen sind meist auf Besatz angewiesen. Die Art ist mit der Kleinen Maräne näher verwandt als mit der Großen Maräne und lebt zumeist wie die Kleine Maräne im Freiwasser in Schwärmen nach Plankton jagend.

Obwohl die Peledmaräne eine Verwandte der Großen und Kleinen Maräne ist, ist sie leider kein genauso guter Speisefisch wie diese. Besonders wenn sie klein ist, hat die Peledmaräne weiches Fleisch und ist geschmacklos. Mit zunehmender Größe ist sie z. B. als gebeizter Fisch gut.

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