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mittakaava > 60 cm

         
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Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Lauri Urho, Petri Savola (Uudenmaan ympäristökeskus)

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Rapfen

Aspius aspius

  • Familie: Karpfenartige – Cyprinidae
  • Verwechslungsarten: Aland, Döbel, Rotauge, Rotfeder, Zährte
  • Größe: 40–75 cm, 1–3 kg, höchstens 5 kg oder etwas mehr.
  • Aussehen: Der Rapfen ist der schnellwüchsigste Weißfisch und daher oft sehr groß. Der Rapfen ist ein stromlinienförmiger Raubfisch, dessen gesamtes Wesen an die Lachsfische erinnert. Er hat jedoch keine Fettflosse wie die Lachsfische. Von den Weißfischen ähnelt die Gesamterscheinung des Rapfens mit seiner spitzen Schnauze und der langen Afterflosse an die Zährte. Anders als bei der Zährte ist der Unterkiefer des Rapfens länger als der Oberkiefer. Das Maul ist groß und reicht bis in die Mitte des Auges. Am Ende des Unterkiefers sitzt ein Höcker, der perfekt in eine Einbuchtung am Oberkiefer passt. Besonders bei den größeren Rapfen ist das Auge relativ klein. Die Afterflosse ist recht lang mit 15–17 Strahlen und die Strahlen am vorderen Ende sind länger als die anderen, wodurch die Flosse eine Spitze erhält und stark eingebuchtet ist. Die Schwanzflosse ist groß und tief gegabelt. Die Schuppen sind kleiner als bei den meisten anderen Weißfischen. Von ihnen haben an der Seitenlinie 65–75 Platz.
  • Färbung: In der Jugend silbrige Seite und dunkler Rücken. Größere Exemplare bekommen wie die großen Weißfische auf den Wangen und an den Seiten einen goldgelben Schimmer, allerdings nicht sehr stark. An den Flossen auf der Bauchseite rötlich. Die Schwanz- und Rückenflossen sind blaugrau.
  • Laichzeit: Die Rapfen werden erst recht alt und groß, mit mehr als einem Kilo Gewicht, geschlechtsreif. Sie wandern im Mai, wenn das Eis abgegangen ist, in stark fließende Strömungen und Stromschnellen.
  • Nahrung: Kleine Fische wie Ukelei, Stint und Rotauge.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Indigen kommt der Rapfen in Finnland zumindest in den Gewässern des Kokemäenjoki sowie im Kymijoki und Vuoksi vor. Die Art war in Finnland schon im Verschwinden begriffen, aber es gelang, die Bestände mithilfe der Zucht ab den 1980er Jahren wieder zu beleben. Die Art wurde auch in vielen neuen großen Seen und Fahrwassern in Süd- und Seenfinnland ausgesetzt. Auch im Finnischen Meerbusen kommt der Rapfen in den Flussmündungen vor.
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