10 20 40 60 cm

mittakaava < 40 cm

         
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Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Jouko Lehmuskallio, Lauri Urho, Petri Savola (Uudenmaan ympäristökeskus)

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Rotauge

Rutilus rutilus

  • Familie: Karpfenartige – Cyprinidae
  • Verwechslungsarten: Aland, Döbel, Hasel, Rapfen, Rotfeder
  • Größe: 10–25 cm, höchstens 30–35 cm und 300–500 g.
  • Aussehen: Die Körperform des Rotauges variiert etwas je nach Nahrungssituation. Große, gut Nahrung findende Rotaugen sind recht hochrückig, während kleinere und schlechter genährte Fische recht flach und stromlinienförmig sein können. Für gewöhnlich ist das Rotauge jedoch hochrückiger als Hasel und Ukelei, aber flacher als die Rotfeder. Beim Rotauge sind die Schuppen recht groß. Von ihnen haben an der Seitenlinie 42–45 Platz. Die Schuppen der Rotfeder sind etwas größer (an der Seitenlinie 40–43) und beim Döbel etwas kleiner (an der Seitenlinie 44–46). Die Schuppen von Hasel, Aland und Rapfen sind deutlich kleiner.
  • Färbung: Die Grundfärbung ist hell. Die Seiten sind silbernschimmernd, etwas bläulich. Das Rotauge wird mit zunehmender Größe nicht gelblich und goldschimmernd wie Rotfeder und Aland. Das Auge des Rotauges ist gewöhnlich rot. Das Erkennungsmerkmal trifft jedoch nicht immer zu, da im finnischen Meeresgebiet und in besonders nährstoffreichen Seen das Auge der Rotaugen manchmal hell ist. Für gewöhnlich ist das Auge roter als das orangefarbene Auge der Rotfeder. Bei der Rotfeder wiederum ist die Schwanzflosse leuchtender rot als beim Rotauge, das allerdings auch am Schwanz einen roten Farbton hat. Auch was das Rot an Bauch- und Afterflossen angeht, verliert das Rotauge etwas gegenüber der Rotfeder.
  • Laichzeit: Laicht im Mai, wenn die Birken in Finnland Blätter bekommen, an flachen seegrasbewachsenen Ufern. Auch steinigere Ufer werden in Ermangelung besserer vom Rotauge angenommen, dessen im Flachen erfolgendes Laichen oft recht lautstark und sichtbar ist.
  • Nahrung: Bodentiere und Pflanzennahrung.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Das Rotauge ist nach dem Flussbarsch und dem Hecht in Finnland die dritthäufigste Fischart und dort, wo es vorkommt, auch recht zahlreich. Das Rotauge findet man in allen finnischen Küstengewässern und im ganzen Land in den Binnengewässern ausgenommen den Norden Lapplands. Das Rotauge kommt in vielerlei Gewässern zurecht. Saures Wasser verträgt es allerdings schlecht und daher kommt es auch nicht in allen Gewässern vor. Die Eutrophierung nutzt dem Rotauge und die Art hat sich mit zunehmender Nährstoffbelastung der Gewässer nochmals vermehrt.
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