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mittakaava < 40 cm

         
Rotfeder und Güster
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Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Lauri Urho, Jouko Lehmuskallio

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Rotfeder

Scardinius erythrophthalmus

  • Familie: Karpfenartige – Cyprinidae
  • Verwechslungsarten: Aland, Döbel, Rotauge
  • Größe: 15–25 cm.
  • Aussehen: Mit zunehmender Größe ist die Rotfeder ein recht hoher und gedrungen gebauter Weißfisch. Der Körper ist von der Form her höher als beim Rotauge, aber flacher als bei Brachse und Güster. Der Körper kleinerer Fische ähnelt jedoch einem Rotauge. Das Maul der Rotfeder ist oberständig. Die Bauchflossen sitzen deutlich vor der Rückenflosse, während sie beim Rotauge fast auf derselben Höhe sitzen. Die Rotfeder hat etwas größere Schuppen als das Rotauge. An der Seitenlinie haben 40–43 Schuppen Platz, während es beim Rotauge durchschnittlich 42–45 sind.
  • Färbung: Die Rotfeder ist mit zunehmender Größe etwas dunkler als das Rotauge, ins Goldschimmernde gehend. Das beste Farbmerkmal sind die tiefroten Bauch-, After- und Schwanzflossen der Rotfeder. Auch an den Rücken- und Brustflossen ist ein rötlicher Ton. Kein anderer Weißfisch hat eine so rote Flossenfärbung. Das Auge der Rotfeder ist gelb, manchmal orangefarben, aber niemals so rot wie beim Rotauge im besten Falle.
  • Laichzeit: Laicht um den Monatswechsel Mai-Juni, wenn die Wassertemperatur an den von ihr bevorzugten Laichplätzen, in flachen seegrasbewachsenen Buchten auf 17–22 Grad gestiegen ist.
  • Nahrung: Bodentiere und Pflanzennahrung.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Die Rotfeder ist eine südliche Art warmer Gewässer, die in Finnland nur im Süden vorkommt. In den Binnengewässern kommt sie im Jalasjärvi in Süd-Ostbottnien, in Seenfinnland in Ruovesi bis nach Keitele und Maaninka vor. An der Küste des Finnischen Meerbusens ist die Rotfeder verbreitet und im Bottnischen Meerbusen kann man sie seltener bis in die Höhe von Vaasa finden. Die Rotfeder ist typischerweise ein Bewohner nährstoffreicher, flacher und schlammgründiger Seen und Meeresbuchten. Die Art benötigt bereits als Futter Wasserpflanzen, da sie von den finnischen Fischarten diejenige ist, die am meisten Pflanzennahrung frisst.
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