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mittakaava > 60 cm

         
Sibirischer Stör Sibirischer Stör Sibirischer Stör
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Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Lauri Urho, Jouko Lehmuskallio

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Russischer Stör

Acipenser gueldenstaedti

  • Familie: Störe – Acipenseridae
  • Verwechslungsarten: Sternhausen
  • Größe: 60–150 cm, 1–15 kg, im Höchstfall mehr als 200 cm und über 100 kg, in den finnischen Meeresgebieten jedoch viel kleiner.
  • Aussehen: Für eine Störschnauze ist die Schnauze des Russischen Störs recht kurz und stumpf. Die unter der Schnauze in einer Reihe sitzenden vier Barteln sind näher an der Schnauzenspitze als am Maul. An der Seite befinden sich in einer Reihe 21–50 Knochenplatten. Mithilfe dieser Eigenschaften kann man die Art von der anderen, in den finnischen Meeresgebieten in den letzten Jahren auftretenden Störart, dem Sternhausen unterscheiden.
  • Färbung: Die Rückenseite ist dunkel, gräulich grün oder braun. Die Bauchseite ist hell. Die Knochenplattenreihen sind hell.
  • Laichzeit: Der Russische Stör steigt in die Flüsse zum Laichen auf. In Russland ist die Laichzeit von April bis Juli. In Finnland hat sich die Art soweit bekannt in der Natur nicht vermehrt und die Bestände sind weitgehend von der Zucht abhängig.
  • Nahrung: Bodentiere und Fische.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Der Russische Stör ist indigen im Schwarzen Meer, im Kaspischen Meer und im Asowschen Meer sowie in den dort einmündenden Flüssen, u. a. in Donau, Don, Dnepr und Kuban. Die Russen haben die Art mehrmals im Finnischen Meerbusen ausgesetzt. Vom Russischen Stör hat man an der südlichen und südwestlichen finnischen Küste seit dem Jahr 2000 mehrere Exemplare gefangen. Der größte war 2,6 kg.

Den indigenen Gemeinen Stör (Acipenser sturio) hat man an der finnischen Küste seit den 1930er Jahren nicht mehr gefangen. Die wahrscheinlichsten Störarten, die man heutzutage in den finnischen Meeresgebieten finden kann, sind der Sternhausen und der Russische Stör. Es kann sein, dass auch sie verschwinden, wenn die eingesetzten Fische und Zuchtflüchtlinge ihrerzeit sterben. Die Störe sind allerdings langlebig, sodass das Verschwinden seine Zeit dauern wird.

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