10 20 40 60 cm

mittakaava < 20 cm

         
Bilder:

Peter van der Sluijs CC-BY-3.0, via Wikimedia Commons, Lauri Urho

Schwarzmundgrundel

Neogobius melanostomus

  • Familie: Grundeln – Gobiidae
  • Verwechslungsarten: Sandgrundel, Schwarzgrundel, Schwimmgrundel, Strandgrundel
  • Größe: 10–20 cm, höchstens 25 cm.
  • Aussehen: Bei der Schwarzmundgrundel sind wie bei den meisten anderen Grundeln die Bauchflossen miteinander verwachsen und in der ersten Rückenflosse befinden sich 5–7, gewöhnlich sechs eher weiche Stachelstrahlen. In der langen hinteren Rückenflosse sind 14–17 Strahlen und in der Afterflosse 12–15. Der Körper ist etwas größer und gedrungener als bei den anderen finnischen Grundeln, die Schnauze stumpfer und das Auge im Verhältnis kleiner. Die Schuppen sind recht klein. An der Seitenlinie sitzen 49–58 Schuppen. Die erste Rückenflosse ist deutlich niedriger als bei der gleich aussehenden Schwarzgrundel. Die Schwarzmundgrundel ist deutlich großwüchsiger als die anderen finnischen Grundeln.
  • Färbung: Die Grundfarbe ist gräulich und die Zeichnung hat schwarze und braune Flecken. Am Hinterteil der ersten Rückenflosse befindet sich ein schwarzer Fleck. Im Laichkleid wird das Männchen fast schwarz.
  • Laichzeit: Die Männchen wandern im Frühjahr ins flache Wasser, um ein Laichrevier zu besetzen, wohin sie die Weibchen zum Laichen locken und wo sie bleiben, um die sich entwickelnden Eier zu bewachen. Die Laichzeit dauert bis in den Herbst. In Finnland ist die Schwarzmundgrundel eine so neue Art, dass es über ihr Laichen in den finnischen Gewässern keine genauen Angaben gibt.
  • Nahrung: Kleine Bodentiere, u. a. Muscheln.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Die Schwarzmundgrundel ist ursprünglich eine Art des Schwarzen und des Kaspischen Meeres, die sich wahrscheinlich mit dem Ballastwasser von Schiffen in die Ostsee verbreitet hat. In Finnland wurde die Art zum ersten Mal im Jahr 2005 in der Archipelsee gefunden und auch danach einige Male, u. a. 2009 vor dem Katajanokka in Helsinki.
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