10 20 40 60 cm

mittakaava < 10 cm

         
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Wilhelm von Wright: Pohjolan kalat, Lauri Urho

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Schwimmgrundel

Gobiusculus flavescens

  • Familie: Grundeln – Gobiidae
  • Ähnliche Verwechslungsarten: Sandgrundel, Schwarzgrundel, Strandgrundel
  • Größe: 4–6 cm.
  • Aussehen: Bei der winzigen Schwimmgrundel sind wie bei den meisten anderen Grundeln die Bauchflossen und die auf dem Hinterkopf sitzenden Augen miteinander verwachsen. Die erste Rückenflosse trägt 6–8, meistens 7 weiche Stachelstrahlen, was der Art ihren finnischen Namen „Siebenstrahlgrundel“ gab. Die anderen gleich aussehenden Grundeln haben für gewöhnlich sechs Strahlen.
  • Färbung: Von den finnischen Grundeln die farbenfroheste. Die Grundfarbe ist Rotbraun, auf der Rückenseite Olivgrün. Auf dem Rücken befinden sich drei große helle Flecken. An der Wurzel des Schwanzes sitzt ein großer schwarzer Fleck, der einen hellen Rand hat. Das Männchen hat zusätzlich einen gleichartigen Fleck auf der Seite auf der Höhe der Spitze der Brustflosse. Die Seite trägt auf der ganzen Länge eine Reihe von Flecken, bei denen sich dunkle und leuchtend hellblaue Flecken abwechseln. Leuchtendes Hellblau findet sich zusätzlich in Längsbändern an den rotbraunen Rückenflossen und schwächer als Querbänder auf der Schwanzflosse. Alle Farben werden beim Männchen zur Laichzeit noch kräftiger.
  • Laichzeit: Erfolgt von Juni bis August. Das Männchen besetzt inmitten der Algenvegetation ein Revier und baut auf dem Grund ein unter einem Stein gegrabenes Loch als Nest. Dorthin lockt es die Weibchen zum Laichen. Das Männchen bewacht die Eier, bis die Jungen schlüpfen. Die Schwimmgrundeln vermehren sich nur einmal und sterben dann.
  • Nahrung: Planktonkrebse.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Die Schwimmgrundel ist eine Meeresart, die in Finnland offenbar nur auf Åland und im Gebiet der Archipelsee sowie im Westteil des Finnischen Meerbusens vorkommt. Sie ist von den kleinen finnischen Grundeln auch die seltenste. Die Schwimmgrundel ist kein Grundfisch wie die anderen kleinen finnischen Grundeln, sondern lebt in der Blasentangzone und in Seegrasvegetationen in Schwärmen, die recht groß sein können. Die im Sommer geschlüpften Schwimmgrundeln suchen für den Winter das Tiefe auf.
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