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mittakaava < 40 cm

         
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Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Petri Savola (Uudenmaan ympäristökeskus), Maija Seppänen

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Seeskorpion

Myoxocephalus scorpius

  • Familie: Koppen – Cottidae
  • Verwechslungsarten: Seebull, Vierhörniger Seeskorpion
  • Größe: 20–30 cm, kann bis zu einem Kilo schwer werden.
  • Aussehen: Der stachelige, großmäulige und seine großen Brustflossen spreizende Seeskorpion ist ein eindrucksvolles Wesen. Auf seinem Hinterkopf befinden sich kleine, nach hinten gerichtete Knochenwarzen. Die Warzen sind nicht groß und rund wie beim Vierhörnigen Seeskorpion. Der vom Vorkiemendeckel nach hinten stehende Dorn reicht nicht weiter als der Dorn des Hinterkiemendeckels und die die Kiemen schützende Haut unter dem Kopf ist als deutliche lose Falte sichtbar. Die zuletzt genannten beiden Merkmale unterscheiden den Seeskorpion von dem sehr ähnlich aussehenden Seebull.
  • Färbung: Der Seeskorpion mag eine unschöne Gestalt haben, aber seine Färbung, besonders beim Männchen in der Laichzeit, ist schön. Von oben sind die Koppen dunkel und mit undeutlichen Mustern gezeichnet. Die Flossen sind undeutlich gestreift. Der Bauch des Weibchens ist orangefarben und trägt weiße, klar begrenzte Flecken. Der Bauch des Männchens ist mehr rot und zur Laichzeit ist er sehr kräftig gefärbt, sodass die weißen Flecken deutlich zu erkennen sind.
  • Laichzeit: Laicht im Winter Dezember–Februar. Das Weibchen laicht in eine geeignete Kuhle auf steinigem Grund ab und das Männchen bleibt nach der Befruchtung des Laichs zwei Monate lang zur Bewachung des Laichs und um ihm frisches Wasser zuzufächeln an Ort und Stelle.
  • Nahrung: Bodentiere, besonders Asselnkrebse sowie kleine Fische.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Der Seeskorpion ist in allen finnischen Meeresgebieten verbreitet außer im Bottnischen Meerbusen und im Ostteil des Finnischen Meerbusens, wo er seltener ist. Die Art hält sich am Grund in 4–60 m Tiefe auf. Er vermeidet im Sommer warmes flaches Wasser, wenn auch nicht so strikt wie der mehr arktische Vierhörnige Seeskorpion.

Der Seeskorpion kann, wenn man ihn aus dem Wasser heraushebt, einen seltsamen knurrenden Laut von sich geben. Die zahlreichen Dorne des Fisches sollte man mit Respekt behandeln, da vermutet wird, dass sie Gift enthalten. In den Ozeanen kam es auch zu Vergiftungen durch Seeskorpione, in Finnland aber soweit bekannt niemals.

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