10 20 40 60 cm

mittakaava < 40 cm

         
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Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Lauri Urho

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Steinbutt

Scophthalmus maximus

  • Familie: Steinbutte – Scophthalmidae
  • Verwechslungsarten: Flunder, Glattbutt, Kliesche, Scholle
  • Größe: 25–40 cm, 0,5–2 kg, manchmal auch größer.
  • Aussehen: Der Steinbutt unterscheidet sich von der (üblichen) Flunder dadurch, dass seine Augen für gewöhnlich auf der linken Seite sitzen. Der Körper des Steinbutts ist recht anders geformt als der der Flunder. Der Körper des Steinbutts ist mit dem Flossensaum zusammen genauso hoch wie lang und die Körperform liegt irgendwo zwischen rund und quadratisch, da die Flossen für eine gewisse Kantigkeit sorgen. Das Maul des Steinbutts ist viel größer als das Maul der Flunder und reicht bis an den Augenhinterrand. Im Maul sitzen spitze Zähne. Am meisten ähnelt der Steinbutt von seinen Verwandten dem Glattbutt, der 2008 zum ersten Mal in finnischen Gewässern angetroffen wurde. Der Glattbutt ist jedoch nicht ganz so hochrückig und quadratisch wie der Steinbutt, obgleich er runder als die anderen finnischen Flunderarten ist. Der beste Hinweis zur Unterscheidung von Glattbutt und Steinbutt findet sich schon im Artennamen. Die Seite des Glattbutts mit den Augen ist fast glatt, während sie beim Steinbutt voller spitzer Knochenwarzen ist.
  • Färbung: Die augenlose Seite ist immer fast weiß, die Augenseite ist dunkelbraun und hat unterschiedlich große dunkle Flecken und Punkte.
  • Laichzeit: Laicht um Mittsommer herum. Der Laich schwebt und bedarf zum Schweben 6–7 Promille Salzgehalt, sodass das Laichen nur in den südwestlichen finnischen Meeresgebieten, in den Schären von Turku und bei Åland erfolgreich ist. Als Junge treiben die Steinbutte im Oberflächenwasser mit den Meeresströmungen und verbreiten sich wohl so auch in die finnischen Gewässer. Nach der Metamorphose wird der Fisch auf dem Grund heimisch und wandert sehr wenig. Der Steinbutt hält sich im Sommer im Flachen auf, in nur wenigen Metern Tiefe inmitten der Wasserpflanzen auf Sand- und Schlammgründen. Im Winter wandert er ins Tiefe mit höchstens 20–30 m.
  • Nahrung: Bodentiere sowie Ostseeheringe, Sandaale, Grundeln
    u. ä. kleine Fische.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Der Steinbutt ist ein echter Meeresfisch und verträgt niedrige Salzgehalte nicht so gut wie die Flunder. Daher ist der Steinbutt auch nur in den südwestlichen finnischen Meeresgebieten verbreitet und macht auch dort nur etwa 10% der Anzahl der Flundern aus. In den Bottnischen Meerbusen und auch in die Ostteile des Finnischen Meerbusens kann sich der Steinbutt jedoch vereinzelt verirren.
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