10 20 40 60 cm

mittakaava < 40 cm

         
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Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Lauri Urho, Petri Savola (Uudenmaan ympäristökeskus)

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Vierhörniger Seeskorpion

Triglopsis quadricornis

  • Familie: Koppen – Cottidae
  • Verwechslungsarten: Buntflossenkoppe, Groppe, Seebull, Seeskorpion
  • Größe: In Seen 9–15 cm, im Meeresgebiet 20–30 cm.
  • Aussehen: Mit seinen großen runden Brustflossen, dem großen stacheligen Kopf und den wulstigen Lippen ist der Vierhörnige Seeskorpion eine typische Koppe. Sichere Artkennzeichen bei der im Meer vorkommenden Form sind vier große Knochenwarzen auf dem Kopf.
    Vom Vierhörnigen Seeskorpion existiert mit der Seeform auch ein Relikt aus der Eiszeit, das keine Knochenwarzen auf dem Kopf trägt. Die Seeform ist der Buntflossenkoppe und der Groppe sehr ähnlich. Man unterscheidet sie von diesen durch den langen Schwanzstiel, der so lang wie die Afterflosse ist, bei den beiden anderen Arten ist er kürzer. Der Vierhörnige Seeskorpion hat unter dem Kopf eine lose Kiemenhaut, die die beiden anderen Arten nicht haben. Der Vierhörnige Seeskorpion unterscheidet sich auch noch dadurch von Groppe und Buntflossenkoppe, dass der Dorn seines Kiemendeckels gerade nach hinten ragt und nicht nach oben gebogen ist wie bei den beiden anderen Koppenarten.
  • Färbung: Von oben dunkel, undeutlich scheckig. Das Weibchen ist von unten hell, das Männchen hell gelbbraun.
  • Laichzeit: Laicht im Winter, von November bis März. Das Männchen gräbt eine Laichkuhle in den Boden, wo es die gesamten 100 Tage über, die die Entwicklung des Laichs dauert, diesem frisches Wasser zufächelt.
  • Nahrung: Bodentiere, Fischlaich.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Ursprünglich ist der Vierhörnige Seeskorpion eine nördliche Art des Eismeeres, die außer in den Binnengewässern auch in den Nordteilen der Ostsee ein Relikt der Eiszeit ist. In den Südteilen der Ostsee und in der Nordsee fehlt die Art. Der Vierhörnige Seeskorpion vermeidet Wasser, das wärmer als 10 Grad ist, und kommt daher im Sommer nicht in sehr flache Gewässer. Im Herbst, wenn das Wasser kälter wird, ist der Aktionsradius der Art größer. Der Vierhörnige Seeskorpion ist ein echter Grundfisch, der sich fast nie im Zwischenwasser aufhält, da er keine Schwimmblase hat. Offenbar fühlt er sich auch in den Seen im Tieferen wohl, nicht unter den Steinen am Ufer wie etwa die gleich aussehende Groppe.
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