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mittakaava < 40 cm

         
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Gösta Sundman: Suomen Kalat (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland), Lauri Urho, Petri Savola (Uudenmaan ympäristökeskus), Jouko Lehmuskallio

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Zährte

Vimba vimba

  • Familie: Karpfenartige – Cyprinidae
  • Verwechslungsarten: Aland, Döbel, Große Maräne, Hasel, Rapfen, Rotauge, Rotfeder
  • Größe: 25–35 cm, selten über 2 kg.
  • Aussehen: Die Zährte wurde ihrerzeit zur Gattung der Brachse gezählt und wirkt mit ihrer langen Afterflosse wie eine flache Brachse. Auch dem Rapfen mag die Zährte ähneln, aber von dieser Art unterscheidet man sie sofort aufgrund des Mauls. Das hufeisenförmige Maul der Zährte sitzt unter der kurzen, runden Schnauze, beim großen Maul des Rapfens dagegen ist der Unterkiefer länger als der Oberkiefer. Die Schnauze der Zährte ähnelt am meisten der Schnauze einer Großen Maräne, aber die Fettflosse der Großen Maräne hat die Zährte natürlich nicht. Die Schuppen der Zährte sind für die Schuppen eines Weißfisches eher klein. Von ihnen haben an der Seitenlinie 57–63 Platz.
  • Färbung: Der Rücken ist bläulichgrau und die Seiten silbern. Die Wurzeln der Bauch- und Brustflossen sind rötlich gelblich und das Auge gelb. Im Laichkleid ist die Zährte bunter. Der Rücken wird fast schwarz und an den Seiten erscheint eine Gelbfärbung. Beim Männchen werden die Wurzeln der Flossen auf der Bauchseite, der Bereich des Kiemendeckels und manchmal auch der gesamte Bauch orangefarben schimmernd.
  • Laichzeit: Steigt im Mai-Juli vom Meer in die Flüsse zum Laichen auf. Die Zährte laicht in Wasserpflanzen auf bloßen Stein- oder Kiesboden in starken Strömungen. Die Weibchen legen ihre Eier in den von den Männchen besetzen und gesäuberten Revieren für gewöhnlich in drei Phasen ab.
  • Nahrung: Bodentiere und Laich anderer Fische.
  • Verbreitung und Lebensumfeld: Obwohl die Zährte eine Binnengewässerart ist, trifft man sie in Finnland nur im Meeresgebiet und in den dort einmündenden Flüssen. Die Nordgrenze scheint auf der Höhe von Vaasa zu liegen, wenngleich es auch alte Informationen über in nördlichere Flüsse aufgestiegene Zährten geben soll. Die Zährte wandert an der Küste auf Nahrungssuche in kleinen Schwärmen nahe am Grund. Offensichtlich können die Wanderungen der Zährte entlang der Küste sehr lang sein. Die Zährtenbestände in Finnland haben seit Beginn des 20. Jahrhunderts abgenommen. Obwohl die Laichwanderungen der Zährte die Flüsse hinauf kürzer als die der Lachsfische sind, hat auch die Zährte unter der Verbauung der Flüsse gelitten.
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