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Ackerkratzdistel

Cirsium arvense

  • Name auch: Acker, Acker-Kratzdistel, Feld-Kratzdistel
  • Familie: Asterngewächse – Asteraceae (Compositae)
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 40–120 cm.
  • Blüte: Das von den Deckblättern geschützte strahlige, halbkugelförmige, 1,5–2,5 cm breite Körbchen besteht aus zahlreichen Scheibenblüten mit einem haarartigen Spreublatt an deren Grund. Die hell purpurrote Blumenkrone ist verwachsenblättrig, röhrenförmig, fünfteilig. Kelch zu gefiederten Haaren umgewandelt. Das zweizählige Gynoeceum ist verwachsenblättrig und hat einen Griffel und zwei Narben. Fünf Staubblätter, die Staubbeutel sind miteinander zu einer Röhre um den Griffel herum verwachsen.
  • Blätter: Wechselständig, kahl oder wechselnd behaart, gewöhnlich sitzend, lanzettlich, stachelig, dick, am Grund spitz und etwas stängelumfassend, am Rand fiederspaltig oder manchmal ungeteilt.
  • Frucht: Gelb–braune, glatte, abgeflachte, 3–4 mm lange Nuss, an deren Spitze 2–3 cm lange gefiederte Härchen (Pappus).
  • Standort: Sandige Meeresufer, Felder, Wegränder, Brachland.
  • Blütezeit: Juli–September(–Oktober).

Die den Blütenstand der mehrjährigen und oft zweihäusigen Ackerkratzdistel von außen umgebenden Deckblätter sind aufrecht, leicht spinnennetzartig behaart, oft blaurötlich und an der Spitze kurzstachelig. Sie ist ein recht ärgerliches Unkraut.

Die Ackerkratzdistel verbreitet sich wirkungsvoll mit Hilfe von Sprossen an der Hauptwurzel. Das Wurzelwerk breitet sich auf einer großen Fläche aus. Je mehr die Bodenbearbeitung die Wurzeln der Pflanze abgebrochen hat, desto mehr neue Exemplare sind zu erwarten. Ein neuer oberirdischer Trieb kann aus einem sogar nur halben Zentimeter langen Wurzelstück entstehen. Der oberirdische Trieb stirbt durch den Frost im Winter ab, aber das Wurzelwerk überdauert den Winter in mehr als 10–50 cm Tiefe.

Um sich geschlechtlich zu vermehren, müssen von der Ackerkratzdistel sowohl weibliche als auch männliche Exemplare in nächster Umgebung stehen. So wird die Bestäubung ermöglicht. Die Samen keimen bereits einige Wochen nach ihrem Abfallen.

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