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Ackerochsenzunge

Anchusa arvensis

  • Name auch: Acker-Krummhals, Wolfsauge, Acker-Ochsenzunge
  • Familie: Raublattgewächse – Boraginaceae
  • Höhe: 15–40 cm.
  • Blüte: Blütenhülle fünfzählig. Blumenkrone glockenartig – leicht zweiseitig symmetrisch, anfangs rot, später hellblau, 5 mm breit. Röhre der Blumenkrone etwas gekrümmt. Eingeschnittener Kelch dicht borstig behaart. 5 Staubblätter, verwachsenblättriges 2-zähliges Gynoeceum. Blütenstand einzweigiges Dichasium, d. h. Wickel.
  • Blätter: Wechselständig. Grundständige Blätter gestielt, Stiele herablaufend, Laubblätter sitzend, breit angewachsen. Blattspreite lang, lanzettlich oder eiförmig, schwach gezähnt, faltig am Rand, beidseitig borstig behaart.
  • Frucht: Vierteilige Spaltfrucht. Teilfrüchtchen rundlich, stark spitz zulaufend.
  • Standort: Getreidefelder, Gärten, Häfen.
  • Blütezeit: Juni–August.

In der Gattung der Ochsenzunge (Anchusa) gibt es 30–40 Arten. Die meisten Arten gibt es in Südeuropa und im Nahen Osten. Die Ochsenzungen sind ein-, zwei- oder mehrjährige, behaarte, für gewöhnlich große krautige Pflanzen mit kräftigem Wurzelwerk.

Die Ackerochsenzunge ist ein einjähriges Unkraut auf Anbauflächen. Ursprünglich war sie eine Pflanze von dicht besiedelten Kulturgegenden, ein sog. Folger der alten Kultur. Die Ackerochsenzunge gedeiht am besten auf trockeneren, sandhaltigen Böden. Die vergleichsweise großen Teilfrüchtchen sind ursprünglich an die Verbreitung mit Hilfe von Ameisen angepasst. Die Art ist heutzutage selten geworden.

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