Gartenrettich

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Ackerrettich

Raphanus raphanistrum

  • Familie: Kreuzblütengewächse – Brassicaceae (Cruciferae)
  • Wuchsform: Einjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 30–60 cm.
  • Blüte: Strahlig. Die hellgelbe oder selten weiße Blumenkrone wird aus vier Blättern gebildet, die 15–20 mm lang, deutlich nervig sind. Die Blätter des vierzähligen Kelchs sind grün, ca. 8 mm lang, aufrecht. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist zweizählig. Sechs Staubblätter, von denen zwei kurz und vier lang sind.
  • Blätter: Wechselständig, gestielt. Die Blattspreite der grundständigen Blätter ist fiederspaltig, beidseitig behaart. Das Endblättchen ist größer als die anderen. Die Laubblätter sind schmal, am Rand grob gezähnt.
  • Frucht: Ungeöffnete, gegliederte, zwischen den Samen abgeschnürte, beim Reifen in einsamige Abschnitte zerbrechende Gliederschote, die 4–8 cm lang und 3–4 mm dick ist. Der Stiel der Schote ist ca. 15 mm lang.
  • Standort: Felder, besonders Frühjahrsgetreidefelder, Kartoffeläcker und Brachäcker.
  • Blütezeit: Juli–August.

Der Ackerrettich ist ein einjähriges Feldunkraut, das mit dem Menschen zusammen nach Finnland gekommen ist. Die Frucht des Ackerrettichs wird als Gliederschote bezeichnet. Beim Reifen bricht die Gliederschote in Teile, die zusammen mit dem Frühjahrsgetreide ausgesät für gewöhnlich am besten erst im der Aussaat folgenden Jahr keimen. Die Samen müssen von den Wänden der Schotenstücke abgelöst sein, damit das Keimen möglich ist. In Finnland kommt als seltener Zufallsgast oder Kulturflüchtling auch eine andere Raphanus-Art vor, der Gartenrettich (R. sativus). Seine Blumenkrone ist hellrot, blaurot oder weiß und die Schote dick, nur wenig gegliedert oder ungegliedert.

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