Garten-Rittersporn Garten-Rittersporn Consolida orientalis

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Ackerrittersporn

Delphinium consolida

  • Synonym: Consolida regalis
  • Name auch: Feld-Rittersporn, Acker-Rittersporn
  • Familie: Hahnenfußgewächse – Ranunculaceae
  • Wuchsform: Einjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 20–50 cm. Stängel aufrecht, vom Blütenstand an verzweigt, am unteren Teil kahl, oben behaart.
  • Blüte: Zweiseitig symmetrisch, Durchmesser 18–35 mm. Blütenhülle blumenkronenartig, fünfteilig, blau oder blauviolett. Oberstes Blütenblatt mit Sporn, in seinem Innern ein aus zwei Honigblättern gebildeter Nektarsporn. 5 Staubblätter, ein Fruchtblatt. Blütenstiel länger als die Blüte. Blütenstand eher breite, wenig verzweigte Traube.
  • Blätter: Wechselständig. Blätter zweifach dreigeteilt. Lappen schmal.
  • Frucht: 8–15 mm lange, für gewöhnlich kahle Hülse mit vielen Samen.
  • Standort: Felder, Brachäcker, Wegränder, Mühlen, Häfen, Schienen, Mülldeponien.
  • Blütezeit: Juni–August.

Zur Gattung der Feldrittersporne gehören Dutzende einjähriger Arten, deren Ursprung in den Mittelmeerländern und dem Nahen Osten liegt. Nur ein paar Arten gelang es, in ihrer Verbreitung bis nach Finnland zu kommen und auch dies gelang ihnen nur mit menschlicher Hilfe.

Der Ackerrittersporn breitete sich seinerzeit in Europa als verbreitetes Unkraut auf Getreidefeldern von Kleinasien her aus. In Finnland traf man die Art auf Åland und in Südwestfinnland an, vereinzelt auch woanders. Wie viele andere spezialisierte Ackerunkräuter auch überwintert die Art offensichtlich hauptsächlich als Samen in Kornkästen. Wegen der wirkungsvollen Reinigung des Saatgetreides ist der Ackerrittersporn zurückgegangen und man trifft ihn heutzutage für gewöhnlich bei Mühlen, in Häfen, an Schienenwegen und auf Mülldeponien an. Die Landwirte werden die Art kaum vermissen, da die kleinen schwarzen Samen des Ackerrittersporns, die zusammen mit dem Getreide ins Mehl gelangen, giftige Alkaloide enthalten, wie auch der gesamte Trieb. Das Auge des Naturfreundes jedoch erfreut der Ackerrittersporn trotz seiner Giftigkeit.

In Finnland kann man auch zwei andere Rittersporne finden. Sowohl der Orientalische Rittersporn (D. hispanicum) als auch der Gartenrittersporn (D. ajacis) sind beide Zierpflanzen, die manchmal auch in die Umgebung auswildern können.

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