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Ackertäschelkraut

Thlaspi arvense

  • Familie: Kreuzblütengewächse – Brassicaceae (Cruciferae)
  • Wuchsform: Einjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 20–40 cm.
  • Blüte: Strahlig. Die weiße Blumenkrone wird aus vier Blättern gebildet, die 3–4 mm lang und an der Spitze breit sind. Die Blätter des vierzähligen Kelchs sind an der Spitze rund, häutig berandet, ca. 2,5 mm lang. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist zweizählig. Sechs Staubblätter. Staubbeutel der Staubblätter gelb.
  • Blätter: Wechselständig, kahl. Die grundständigen Blätter sind gestielt, bald verwelkend. Die Laubblätter sind sitzend, länglich – schmal dreieckig, am Grund pfeilförmig, am Rand buchtig-grob gezähnt.
  • Frucht: Eine durch eine Haut zweigeteilte Schote, die flach, länglich rund, 10–15 mm lang, breit häutig berandet ist. Die Einbuchtung an der Spitze des Hautrands ist tief. Spitzenstachel der Schote kurz. Der Stiel der Schote ist ca. 15 mm lang. Der Samen ist braun, länglich, abgeflacht und an der Oberfläche gefurcht.
  • Standort: Gärten, Anbauflächen, Brachäcker, Höfe, Pfade, Brachland.
  • Blütezeit: Juni–September.

Das Ackertäschelkraut ist ein verbreitetes Unkraut. Die Pflanze ist in Finnland schon in einem Gesetz aus dem Jahr 1734 bekannt, das lautet: „Wer da auf das Feld eines Anderen Windhafer, Winden, Täschelkraut oder sonst etwas wirft, der mag seine Ehre verlieren, eine Strafe erhalten … und den Schaden beheben”.

Das einjährige Ackertäschelkraut gedeiht in lockeren, vom Menschen bearbeiteten Böden. Die flache, länglich runde und breit häutig berandete Schote des Ackertäschelkrauts lässt einen die Art leicht erkennen. Die Pflanzenteile schmecken nach Zwiebeln und zumindest zerstoßen verbreiten sie einen unangenehmen Geruch.

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