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Ackervergissmeinnicht

Myosotis arvensis

  • Familie: Raublattgewächse – Boraginaceae
  • Höhe: 10–40 cm.
  • Blüte: Trichterförmig, 3–4 mm breit. Die blaue Blumenkrone ist fünfteilig. Der fünfzählige Kelch ist behaart, schmal eingeschnitten, in der Fruchtphase 3–5 mm lang, etwa halb so lang wie der Blütenstiel und gewöhnlich geschlossen. Ein Teil der Haare des Kelches ist am Kelch anliegend, zottig und ein Teil (besonders am Grund) nach außen zeigend, an der Spitze hakig. Verwachsenblättriges Gynoeceum zweizählig, ein Griffel. Fruchtknoten zum Schluss vierfächerig. Fünf an der Röhre der Blumenkrone angewachsene Staubblätter. Blütenstand ist ein Wickel.
  • Blätter: Wechselständig. Die unteren Blätter verschmälern sich zu einem Stiel, obere sitzend. Die Blattspreite ist länglich-verkehrt eiförmig, ganzrandig, beidseitig borstig behaart.
  • Frucht: Vierteilige Spaltfrucht, deren Teilfrüchtchen eiförmig, schwarz, glänzend, 1,5–2 mm lang sind.
  • Standort: Felder, Gärten, Höfe, Felsen.
  • Blütezeit: Juni–September.

Das Ackervergissmeinnicht ist ein ein- oder zweijähriges Unkraut. Seine Verbreitung beruht auf der ökologischen Flexibilität der Art. Die Samen des Ackervergissmeinnichts keimen während der ganzen Wachstumsperiode, wenn geeignete Bedingungen herrschen. Die Samen können im Boden bis zu mehrere Jahrzehnte auf einen günstigen Zeitpunkt zum Keimen warten. Die Art nimmt mit allerlei Nährböden vorlieb. Als Verbreitungsorgan dient oft der gesamte, mit Hilfe seiner Hakenhaare an Vorübergehenden haftende Kelch, in dessen Innerem die Samen so an neue Standorte gelangen. Ohne Blüten kann man das Ackervergissmeinnicht möglicherweise mit dem Quellenhornkraut (Cerastium fontanum) verwechseln, dessen Blätter im Vergleich dazu gegenständig sind.

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