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Ackerwitwenblume

Knautia arvensis

  • Familie: Geißblattgewächse – Caprifoliaceae
    (früher Kardengewächse – Dipsacaceae)
  • Höhe: 30-80 cm.
  • Blüte: Zweiseitig symmetrisch. Vier blaurote miteinander verwachsene Blütenblätter. Blumenkrone trichterförmig. Kelch klein, vielteilig. Mit Außenkelch. Vier getrennte Staubblätter. Das Gynoeceum besteht aus zwei miteinander verwachsenen Fruchtblättern. Blütenstand Körbchen, das ein von Hochblättern gebildeter Außenkelch schützt.
  • Blätter: Gegenständig, kurzstielig oder sitzend. Blattspreite lanzettlich – länglich. Grundständige Blätter ganzrandig oder gezähnt. Laubblätter gewöhnlich fiederspaltig. Lappen schmal. Endblättchen groß.
  • Frucht: Achäne.
  • Standort: Abschüssige Wiesen, Weide- und Dorftrockenwiesen, Feld- und Wegränder, ehemalige Rodungsflächen.
  • Blütezeit: Juli–August.

Die Ackerwitwenblume ist eine etwas raustängelige, am Oberteil verzweigte, mehrjährige Pflanze. Die Blätter des nah verwandten Gemeinen Teufelsabbisses (Succisa pratensis) sind ungeteilt. Die Randblümchen der Ackerwitwenblume sind größer als die anderen, deutlich zweiseitig symmetrisch. Sie bevorzugt leichte Sandböden und nicht Lehmböden wie der Gemeine Teufelsabbiss.

Die Ackerwitwenblume ist ein Archäophyt. Sie scheint sich ursprünglich mit dem Rodungsfeldbau nach Finnland ausgebreitet zu haben und hat sich dann an geeignete Standorte in der Nähe verbreitet. Die Ackerwitwenblume wurde als Heilpflanze bei der Behandlung von Hautkrankheiten (u. a. Krätze) und Abszessen verwendet.

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