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Ackerzweizahn

Bidens tripartita

  • Name auch: Dreiteiliger Zweizahn, Sumpf-Zweizahn
  • Familie: Asterngewächse – Asteraceae (Compositae)
  • Wuchsform: Einjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 10–60 cm.
  • Blüte: Das braun getönte, 1–2 cm breite, von Deckblättern geschützte Körbchen besteht aus zahlreichen Scheibenblüten. Die Deckblätter, die das Körbchen umhüllen, stehen in zwei Reihen. Die äußeren (5-9 Stück) sind groß, blattartig, grün, am Rand behaart und manchmal gezähnt. Die inneren sind braun und grüngerandet. Die gelbe Blumenkrone ist verwachsenblättrig, röhrenförmig, fünfteilig. Kelch zu hakigen Stacheln umgebildet. Das zweizählige Gynoeceum ist verwachsenblättrig. Ein Griffel. Zwei Narben. Fünf Staubblätter. Die Staubbeutel der Staubblätter sind miteinander zu einer Röhre um den Griffel herum verwachsen.
  • Blätter: Gegenständig, gestielt. Die Blattspreite ist dunkelgrün, drei-, manchmal mehrfiedrig oder –teilig, selten ungeteilt. Die Fiederblättchen oder Lappen sind schmal eiförmig, am Rand behaart und grob gezähnt.
  • Frucht: Braune, flache, an der Spitze am breitesten, am Rand behaarte Nuss, deren Spitze zwei, selten drei hakige Stacheln trägt.
  • Standort: Ufer, Brachland, Gräben, Pfützen, Höfe, Brachfelder, Feldwege.
  • Blütezeit: August–September.

Der Ackerzweizahn ist ein einjähriger Archäophyt, jedoch verbreiteter als der indigene Strahlige Zweizahn (B. radiata) und besonders der Nickende Zweizahn (B. cernua).

Die Zweizähne vermehren sich hauptsächlich mit Hilfe der mit dem Wasser transportierten schwimmenden Nüsse. Die Früchte der Pflanzen sind jedoch auch an die Verbreitung mittels Tieren angepasst, da die Hakenstachel sich besonders fest an den Fellen vorübergehender Tiere anhaften. Der Ackerzweizahn wurde früher als Heilmittel und für die Garnfärbung verwendet.

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