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Allackerbeere

Rubus arcticus

  • Familie: Rosengewächse – Rosaceae
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 10–25 cm.
  • Blüte: Strahlig, 1,5–2,5 cm breit. 5–9 hellrote oder blaurote, selten weiße Blütenblätter. Die Lappen des Kelchs sind kürzer als die Blütenblätter, schmal, am Ende spitz, zurückgerollt und behaart. Mehrere Staubblätter und getrennte Fruchtblätter. Blüten einzeln.
  • Blätter: Wechselständig, gestielt, dreifiedrig, das mittlere Fiederblättchen rautenförmig, die Seitenfiederblättchen am Rand rund und unsymmetrisch. Alle Fiederblättchen gezähnt und mindestens spärlich behaart.
  • Frucht: Bräunlich purpurrote Sammelsteinfrucht.
  • Standort: Feuchtere Heiden, Wegränder, Sumpfwiesen, zeitweise überschwemmte Fichtenmoorwälder und Wälder, Uferlaubwälder, Flussböschungen.
  • Blütezeit: (Mai–)Juni–Juli.

Die Allackerbeere hat einen dünnen Stängel und ist eine aufrecht wachsende, wenig behaarte Pflanze. Sie ist sowohl insektenbestäubt als auch selbstbestäubend. Die Art verbreitet sich wirkungsvoll auch vegetativ mit Hilfe von Wurzelsprossen. Die Allackerbeere profitierte ihrerzeit vom Brandroden, Waldrodungen und von der Entwässerung durch Gräben sowie von einer gewissen Pflege feuchter Naturwiesen. Mit der Verbreitung der intensiven Land- und Forstwirtschaft ist die Allackerbeere vielerorts zurückgegangen oder ganz verschwunden. Aus den aromatischen Beeren kann man u. a. verschiedene Marmeladen, Säfte oder Liköre herstellen.

Die Allackerbeere kann mit der Steinbrombeere (R. saxatilis) gekreuzt werden. Die Kreuzungen ähneln von ihren Trieben her der Steinbrombeere, sind groß und üppig und ihre Blüten sind gewöhnlich hellrot.

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