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Alpenbärentraube

Arctous alpina

  • Synonym: Arctostaphylos alpina, Arctous alpinus
  • Familie: Heidekrautgewächse – Ericaceae
  • Höhe: 5–10 cm.
  • Blüte: Blütenhülle fünfzählig, strahlig. Kleine Blumenkrone weiß, krugförmig, Lappen bewimpert, innen behaart. 10 Staubblätter, verwachsenblättriges Gynoeceum. Gestielte Blüten in kleinen Trauben an den Spitzen der Triebe.
  • Blätter: Wechselständig. Im Winter vertrocknend, aber erst im folgenden Herbst abfallend. Blattspreite dünn, verkehrt eiförmig, 2–4 cm lang, gesägt, beidseitig stark handnervig.
  • Frucht: Glänzend schwarze, saftige Beere.
  • Standort: Fjällheiden, trockene Fjällbirken- und Kiefernwälder, Torfmooshöcker von Kiefernbruchwäldern.
  • Blütezeit: Juni.

Die Familie der Heidekrautgewächse ist recht groß und zu ihr gehören hauptsächlich Zwergsträucher und Sträucher. Zusätzlich sind viele von ihnen Sumpf- oder Fjällpflanzen. In der Gattung Arctostaphylos der zu den Heidekrautgewächsen gehörenden Gemeinen Bärentraube gibt es über 30 Arten. Besonders viele gibt es im Westteil Nordamerikas. Der Gattungsname Arctostaphylos kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Bärentraube“.

Die Alpenbärentraube ist die verbreitetste finnische Fjällpflanze. Zwergstrauch, dessen sich windende Triebe teppichartige fleckenförmige Bestände bilden. Sie hat unförmige, schuppende Stängel und sehr dekorative Blätter. An den Stängeln befinden sich neben den grünen Blättern auch braune, abgestorbene Blätter aus dem Vorjahr. Die Herbstfärbung ist gefleckt karminrot. Die Alpenbärentraube ist daher auch neben der Zwergbirke, der Heidelbeere und der Rauschbeere einer der wichtigsten Träger der Bodenherbstfärbung in Lappland.

Die Alpenbärentraube vermehrt sich sowohl vegetativ als auch über Samen. Besonders die Vögel fressen die Beeren gern und verbreiten gleichzeitig die Pflanze.

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