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Alpengelbling

Sibbaldia procumbens

  • Familie: Rosengewächse – Rosaceae
  • Höhe: 3–10 cm.
  • Blüte: Blütenhülle fünfzählig, strahlig. Kleine, grünlichgelbe-hellgelbe Blütenblätter länglich, an der Spitze rund, kürzer als der Kelch. Kelch glockenartig, behaart, innere Kelchblätter schmal. 5 Staubblätter, 10 getrennte Fruchtblätter. Blütenboden behaart. Blütenstand dichte Doldentraube.
  • Blätter: Langstielige, dreifingrige Fiederblättchen, für gewöhnlich als Rosette, selten Laubblätter. Fiederblättchen länglich dreieckig, am Grund schmal, an der Spitze dreizähnig, wenig behaart. Nebenblätter groß und lanzettlich, weitgehend mit dem Blattstiel verwachsen.
  • Frucht: Rundliche, braune und glänzende Nuss.
  • Standort: Fjällwiesen, Bachläufe und Stellen, an denen der Schnee liegen bleibt.
  • Blütezeit: Juli–August.

Zur Gattung des Alpengelblings (Sibbaldia) gehören weniger als 10 Arten. Der Großteil davon wächst in den Gebirgen Asiens. Der flache, zertrampelt aussehende Alpengelbling ist eine echte Pflanze der baumlosen Fjällanhöhen. Er gedeiht am besten an etwas feuchten und schattigen Standorten, wächst aber auch an schotterigen und trockenen Stellen. Hauptsächlich von Insekten bestäubt blüht er oft erst im Alter von mehreren Jahren. Sein langer, kräftiger, aufrechter oder fast waagrechter, verholzender Wurzelstock ist von alten verrottenden Blättern bedeckt. Der Alpengelbling kann manchmal etwas dem Alpenfrauenmantel (Alchemilla alpina) ähneln.

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