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Alpenhexenkraut

Circaea alpina

  • Familie: Nachtkerzengewächse – Onagraceae
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 5–20 cm. Stängel schlaff, brüchig, kahl, für gewöhnlich unverzweigt.
  • Blüte: Strahlig, sehr klein, im Durchmesser etwa 3 mm, zweizählig. Blütenblätter (2) weiß, manchmal hellrot, zweiteilig (erscheinen wie vier). Kelchblätter (2) eiförmig. 2 Staubblätter, verwachsenblättriges 4-zähliges Gynoeceum. Blütenstand lockere, oft verzweigte Traube.
  • Blätter: Gegenständig, recht langstielig. Blattspreite eiförmig, am Grund herzförmig, spärlich zähnig – gezähnt, glänzend, kahl, dünn. Niederblätter größer als die Hochblätter und mit längeren Stielen.
  • Frucht: Schmal verkehrt eiförmige behaarte Nuss.
  • Standort: Feuchte schattige Laubwälder, Laubfichtenmoorwälder, Bachläufe und in der Umgebung von Quellen.
  • Blütezeit: Juli.

Der wissenschaftliche Name Circaea des Alpenhexenkrauts verweist auf die Hexe Circe aus der Odyssee, die die Männer des Odysseus in Schweine verwandelte. Es wurde auch als Kraut der Hexe bezeichnet. In der Gattung des Alpenhexenkrauts gibt es sieben mehrjährige Arten der nordischen Erdhalbkugel.

Das Alpenhexenkraut hat keinen Nektar und ist selbstbestäubend. Es vermehrt sich auch vegetativ über Ausläufer, die sich in den Achseln am Grund entwickeln, und kann mit deren Hilfe umfangreiche Klone bilden. Das Alpenhexenkraut wächst in erster Linie an schattigen Stellen und man findet es am wahrscheinlichsten in eher feuchten Laubwaldsenken am Nordhang oder im Farnwald am Ufer oder im Laubfichtenmoorwald.

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