Mulgedium sibiricum

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Alpenmilchlattich

Lactuca alpina

  • Synonym: Cicerbita alpina
  • Familie: Korbblütengewächse – Cichoriaceae (Compositae)
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: Bis zu 2 m. Stängel rotbraun, am oberen Teil drüsig behaart.
  • Blüte: Etwa 2,5 cm breites Körbchen mit 20 Blüten. Blumenkrone hellblau-blauviolett, selten weiß, zungenförmig, am Grund behaart, an der Spitze 5-zähnig. Kelch zu Borsten umgebildet. Deckblätter in mehreren Wirteln, blaurötlich-dunkel, dreieckig-spitz, drüsig behaart. 5 Staubblätter, verwachsenblättriges 2-zähliges Gynoeceum. Körbchen in schmaler Doldentraube.
  • Blätter: Untere Laubblätter groß, gewöhnlich fiederspaltig, Lappen gezähnt, in drei Paaren, unpaariges Endblättchen größer als die anderen, breit dreieckig. Stiel gekielt, breit häutig berandet. Blattspreite bis zu den Nerven behaart, auf der Unterseite blaugrau. Obere Laubblätter klein, ungeteilt, mit langen Spitzen.
  • Frucht: Länglich-eiförmige, mit unverzweigten oder nur schwach verzweigten kurzen Härchen besetzte Nuss.
  • Standort: Fruchtbare Bachniederungen, Quell- und Flachmoorwälder an Abhängen, Hochstaudenfluren am unteren Teil baumloser Anhöhen.
  • Blütezeit: Juli–August.

In der Gattung des Milchlattichs (Cicerbita) gibt es etwa 20 zumeist eurasische Arten. Die Milchlattiche sind mehrjährige, großwüchsige Hochstauden. Der Alpenmilchlattich ist eine Art von nährstoffreichen Fjällgebieten und baumlosen Anhöhen, die feuchtes Mikroklima bevorzugt. Am Standort sollte es auch fließendes Oberflächen- oder Quellwasser geben. Für den Winter benötigt er als Schutz eine ausreichende Schneedecke. Der Milchlattich trägt im Finnischen volkstümliche Namen wie u. a. „Bärengras“ und „Bärenstängel“.

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