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Alpentragant

Astragalus alpinus

  • Familie: Schmetterlingsblütengewächse – Fabaceae (Leguminosae)
  • Höhe: 10–20 cm.
  • Blüte: Zweiseitig symmetrisch. Fünf blaue oder blaurote, am Grund oft helle, selten im Ganzen weiße Blütenblätter, von denen zuoberst die Fahne, seitlich die Flügel, zuunterst das aus zwei Blütenblättern gebildete Schiffchen, d. h. die Blüte (10–14 mm lang) ist schmetterlingsförmig. Fünf miteinander verwachsene Kelchblätter. 10 Staubblätter. Gynoeceum einblättrig. In der Traube 5–15 nach außen zeigende Blüten.
  • Blätter: Unpaarig gefiedert, 6-12-paarig, mit Endblättchen. Fiederblättchen linealisch-länglich. Nebenblätter einzeln. Die Blattstellung ist wechselständig.
  • Frucht: Zweiteilige, hängende, schwarz behaarte Hülse (1–1,5 cm lang).
  • Standort: Nadelwälder, Flussufer, Fjällheidenwälder, -heiden und -felsen.
  • Blütezeit: Juni–Juli.

Der Alpentragant ist eine aufsteigende, mehrjährige Pflanze der unteren Gebiete der Fjällzone und der Birkenzone. Auf baumlosen Anhöhen wächst sie oft gemeinsam mit der Weißen Siberwurz und auf wiesenartigen Standorten kommt sie zusammen mit dem Waldstorchschnabel und der Verschiedenblättrigen Kratzdistel vor. In Südfinnland ist der Alpentragant eine Pflanze auf Kiesböden.

In Finnland gibt es vom Alpentragant zwei Unterarten. Die Unterart ssp. alpinus ist vom Blütenstand her deutlich heller und man kann sie ganz weißblütig finden. Die Unterart ssp. arcticus ist von ihrer Verbreitung her nördlicher, östlicher und mehr finnisch. Der Alpentragant ähnelt stark dem sehr seltenen, in Nordwestlappland vorkommenden, geschützten Lappländer Spitzkiel (Oxytropis lapponica). Die Fiederblättchen des letzteren sind lanzettlicher und graubehaart.

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