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Bachnelkenwurz

Geum rivale

  • Familie: Rosengewächse – Rosaceae
  • Höhe: 25–50 cm.
  • Blüte: Glockenartig – strachlig, 10–15 mm breit. Die Blumenkrone ist gelbweiß-rötlich, dunkel nervig und gewöhnlich fünfblättrig. Kelchblätter rotbraun, am Ende spitz und behaart. Der Kelch ist oft auffallender als die Blumenkrone. Viele getrennte Staubblätter und Fruchtblätter. Nickende Blüten in den achselständigen Zweigen, 1–3 Blüten gemeinsam.
  • Blätter: Rosettenblätter 2–4-paarig, gestielt. Endblättchen fingrig geteilt oder fußförmig, dreifiedrig. Lappen grob gezähnt oder flach eingeschnitten. Kurzstielige Laubblätter fingrig geteilt, dreiteilig. Nebenblätter klein.
  • Frucht: Hakig-behaarte Nuss, die sich u. a. durch Anhaften an Kleidung verbreitet.
  • Standort: Wiesen, Wegränder, Gräben, Laubwälder, fruchtbare Fichtenmoorwälder, Quellfluren, Flachmoore.
  • Blütezeit: Mai–Juli.

Die mehrjährige Bachnelkenwurz gedeiht am besten auf feuchten Wiesen, in fruchtbaren Fichtenmoorwäldern und in Gräben. Sie profitiert auch vom menschlichen Einfluss, beispielsweise bei der Rodung. Die Blüten der Bachnelkenwurz werden von Hummeln, aber auch von anderen Insekten bestäubt. Die rotbraune, im Frühjahr etwas nach Gewürznelke schmeckende Wurzel wurde früher als Heilmittel verwendet.

Die Bachnelkenwurz kann sich an gemeinsamen Standorten mit der Echten Nelkenwurz (G. urbanum) kreuzen, die kleine und aufrechte Blüten mit gelber Blumenkrone hat.

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