Aster sibiricus Aster sibiricus Aster sedifolius Aster sedifolius Aster alpinus Aster alpinus Aster novae-angliae Aster novae-angliae Aster divaricatus Aster novi-belgii Aster x salignus

© Copyright: Bilder: Jouko Lehmuskallio.
All rights reserved.

Bergaster

Aster amellus

  • Familie: Asterngewächse – Asteraceae (Compositae)
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze. Hat unterirdische Ausläufer, bildet zusammenhängende Pflanzenbestände.
  • Höhe: 40–70 cm.
  • Blüte: Die Blüten bilden von den Deckblättern geschützte blütenartige, 2,5–7,5 cm breite Körbchen. Randblümchen des Körbchens weiß, blau oder rot, zungenförmig; Scheibenblüten gelb, röhrenförmig, klein. 5 Staubblätter. Gynoeceum verwachsenblättrig, ein Griffel, zwei Narben. Deckblätter in mehreren Reihen. Körbchen in Gruppen von 5–15.
  • Blätter: Wechselständig, untere Blätter gestielt, obere sitzend. Blattspreite länglich – verkehrt eiförmig, oft gezähnt.
  • Frucht: Nuss, an der Spitze mit etwas längeren unverzweigten oder nur schwach verzweigten Härchen besetzt.
  • Standort: Zierpflanze.
  • Blütezeit: August-September.

Das lateinische und griechische Wort aster bedeutet „Stern“ und früher waren die Astern in Finnland auch als Sternblumen bekannt. Zu dieser umfangreichen Gattung gehören ca. 250 Arten, von denen zumindest hundert als Zierpflanzen gezogen werden. Als Stauden sind sie relativ jung – ihre Verwendung in finnischen Gärten verbreitete sich allgemein erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts. Ihre Beliebtheit ist jedoch riesig und die Astern sind heutzutage fast in jedem Garten bekannt. Die Bergaster eignet sich im Garten für sonnige Stellen auf nährstoffreichem und durchlässigem Boden.

Die meisten Astern stammen aus Nord- oder Zentralamerika – die Bergaster ist jedoch ursprünglich eine europäische Art. Nicht alle in Mitteleuropa gezogenen Asternarten gedeihen in Finnland, aber einige von ihnen sogar so gut, dass sie auch außerhalb des gepflegten Blumenbeets zurechtkommen. Die sich selbst um ihr Wohlergehen und ihre Verbreitung sorgenden, ausdauernden und pflegeleichten Urstämme der Bergaster überdauern lange an Ruinen und verlassenen Bauernhäusern, können sich sogar in die finnische Natur ausbreiten, einerseits über Samen, andererseits vegetativ über ihren Wurzelstock. Die Bergaster blüht sehr lang und stirbt nicht gleich bei den ersten Frösten – oft steht sie noch beim ersten Schnee in voller Blüte. Mit zunehmender Herbstkälte allerdings öffnen sich die Körbchen sehr langsam. Die bis weit in den Herbst reichende Blüte ist besonders für Schmetterlinge, die sich auf das Überwintern vorbereiten und die von den Astern stark angelockt werden, wichtig. Die Bergaster ist auch eine haltbare Schnittblume.

Von der Bergaster wurden Zuchtsorten für jeden Geschmack entwickelt. Für die Gattung typisch ist die Zweifarbigkeit der Körbchen: Die Scheibenblüten sind gelb, die Farbe der Randblümchen variiert von Weiß bis Rot besonders zu blauen und lilablauen Farbtönen, bei vielen Sorten sind alle Blüten wie die Randblümchen. Als Nektarpflanzen sind diese neuen Sorten kaum mit den einheimischen ursprünglicheren Sorten vergleichbar und sie sind auch im Garten anspruchsvoller.

Andere Arten derselben Familie

Follow us!

Arten bestimmen!

Sivun alkuun / Top of the page