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Bergflockenblume

Centaurea montana

  • Familie: Asterngewächse – Asteraceae (Compositae)
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze. Wurzelstock sich windend. Bildet zusammenhängende Pflanzenbestände.
  • Höhe: 30–80 cm. Stängel gewöhnlich unverzweigt, herablaufend, wenig behaart.
  • Blüte: Die Blüten bilden von den Deckblättern geschützte blütenartige, 5–8 cm breite Körbchen. Randblümchen des Körbchens dunkelblau (manchmal hellrot oder weiß), schief trichterförmig, an der Spitze eingeschnitten; Scheibenblüten blaurot, röhrenförmig. 5 Staubblätter. Gynoeceum verwachsenblättrig, ein Griffel, zwei Narben. Außenkelch verdickt zylindrisch, Deckblätter überlappen sich in mehreren Reihen, gelbgrün, an der Spitze dunkelbraun, dreieckig-eiförmig, gespalten oder ausgefranst gezähnt. Mehrere Körbchen, einzeln an den Stängelspitzen.
  • Blätter: Wechselständig, sitzend, herablaufend, nach schräg oben zeigend. Blattspreite breit lanzettlich, ganzrandig, auf der Unterseite spinnennetzartig behaart.
  • Frucht: Abgeflachte Nuss, an der Spitze kurze Borsten.
  • Standort: Höfe, Wegränder, Mülldeponien, Laubwälder. Zierpflanze, Kulturflüchtling.
  • Blütezeit: Juni–August.

Die Bergflockenblume stammt ursprünglich von den Wiesen der Gebirge in Mittel- und Südeuropa. An ihren angestammten Plätzen wurde sie als Heilpflanze verwendet, in Finnland ist sie in ihrer Gattung die beliebteste Staude und ein wesentlicher Teil der traditionellen Staudengärten. Nach der lang währenden Pflanzung als Zierpflanze hat sie sich auch hier und dort in Süd- und Mittelfinnland angesiedelt. Die Art breitet sich recht gut sowohl über Samen als auch mithilfe ihres gewundenen Wurzelstocks aus. Als Kulturpflanze gibt es neben den am stärksten verbreiteten blaublütigen Stämmen auch von den Randblümchen her rote, violette und weiße Sorten, allerdings sind diese in Finnland selten. Die Bergflockenblume ist wintergrün und kann auch während der Wintermonate, wenn die Bäume ihre Blätter abgeworfen haben, Kräfte für die Blütezeit sammeln. So vermag sie auch an stark schattigen Stellen zu blühen und ihre Blüte im Sommer etwas vor all den anderen Blütenpflanzen zu beginnen.

Bei der Bergflockenblume ähnelt die Farbpalette der dunkelvioletten Scheibenblüten und der dunkelblauen Randblümchen der Kornblume (C. cyanus), die Bergflockenblume hat aber für gewöhnlich die Körbchen nur einzeln am Stängelenge, bei der Kornblume sind es mehrere. Zusätzlich hat die Kornblume deutlich schmalere Blätter und ist graubehaart. In letzter Zeit hat die unnötigerweise für unauffällig und sogar für ein Unkraut gehaltene Art neben der Bergflockenblume auch einen Platz als Zierpflanze im Blumenbeet erhalten.

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