Jasione laevis Jasione laevis Jasione crispa

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Bergsandknöpfchen

Jasione montana

  • Familie: Glockenblumengewächse – Campanulaceae
  • Wuchsform: Zweijährige (manchmal einjährige), Milchsaft enthaltende krautige Pflanze.
  • Höhe: 10–50 cm. Stängel aufsteigend-aufrecht, verzweigt, behaart, am oberen Teil blattlos.
  • Blüte: Strahlig, 5–10 mm. Fünf hellblaue, selten hellrote oder weiße Blütenblätter. Blütenblätter anfangs miteinander verwachsen, indem sie eine gerade Blumenkronenröhre bilden, sie entfernen sich später vom Grund an voneinander, die völlig geöffnete Blumenkrone ist sternartig. Kelch 5-blättrig. Kelchblätter nadelförmig. Fünf Staubblätter. Verwachsenblättriges Gynoeceum zweizählig, Narben blau, hervortretend. Blütenstand dicht, körbchenartig, 15–25 mm breit, am Grund schuppenartige Deckblätter. Blütenstand einzeln am Ende der langen Stängel.
  • Blätter: Kurzstielig oder sitzend. Blattspreite linealisch lanzettlich oder schmal verkehrt eiförmig, ganzrandig oder wenig und schwach gezähnt, mit welligem Rand. Blattstellung wechselständig.
  • Frucht: Sich mit zwei Poren an der Spitze öffnende Kapsel.
  • Standort: Felsen, Sandflächen, Abhänge.
  • Blütezeit: Juli–August.

Das seltene Bergsandknöpfchen kommt an trockenen sonnigen Felskuppen und Hügeln vor. Auf die Schnelle erinnert es an die Korbblütler, da sich am Grund des Blütenstands ein oder mehrere Wirtel schuppenartiger Hochblätter befinden. Der Blütenstand ist jedoch eine körbchenartige Dolde. Das Bergsandknöpfchen ist eine regional bedrohte Art.

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