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Bergweidenröschen

Epilobium montanum

  • Familie: Nachtkerzengewächse – Onagraceae
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 30-70 cm.
  • Blüte: Strahlig. Die purpurrote Blumenkrone wird aus vier Blättern gebildet, die 7-12 mm lang und an der Spitze eingekerbt sind. Die Blätter des vierzähligen Kelchs sind ca. 3 mm lang, länglich und an der Spitze drüsig behaart. Der Grund des Kelches ist sowohl drüsig behaart als auch mit gebogenen Haaren besetzt. Der lange Fruchtknoten ist drüsig behaart und an den Rändern auch mit gebogenen Haaren besetzt. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist vierzählig. Die Narbe ist vierteilig. Acht Staubblätter, von denen vier lang und vier kurz sind.
  • Blätter: Gegenständig, sehr kurzstielig, gewöhnlich kürzer als ein Knotenabstand. Die Blattspreite ist eiförmig, am Rand spitz gezähnt und an den Nerven mit gebogenen Haaren besetzt. Die Blattspreite der oberen Blätter ist ebenfalls drüsig behaart.
  • Frucht: Röhrenförmige, vierteilige und 5-9 cm lange Kapsel.
  • Standort: Laubwälder, Gräben, Bachläufe, Wegränder, Gärten, Brachland.
  • Blütezeit: Juli–August.

Das mehrjährige Bergweidenröschen ist in Süd- und Mittelfinnland die verbreitetste Art nach dem Waldweidenröschen (E. angustifolium) und dem Sumpfweidenröschen (E. palustre). Am Stängelgrund der Pflanze befinden sich geschwollene Überwinterungsknospen. Die Blattstiele der aus Samen entstandenen Pflanzen sind kürzer als die Stiele bei den überwinterten, aus Knospen entstandenen Exemplaren. Langstielige Exemplare können leicht als Hügelweidenröschen (E. collinum) angesehen werden, deren Fruchtknoten jedoch nicht die für das Bergweidenröschen typischen Drüsenhaare hat.

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