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Blutweiderich

Lythrum salicaria

  • Familie: Weiderichgewächse – Lythraceae
  • Höhe: 40-120 cm.
  • Blüte: Strahlig. Die bläulichrote Blumenkrone besteht aus sechs, ca. 10 mm langen Blättern. Der Kelch ist röhrenförmig, sechsteilig. Kelchblätter am Ende spitz, behaart, knotig. Der Außenkelch ist sechsteilig. Das zweizählige Gynoeceum ist verwachsenblättrig und hat einen Griffel. 12 Staubblätter.
  • Blätter: Gegenständig, quirlständig oder wechselständig, sitzend, schmal eiförmig, am Grund herzförmig oder rund, beidseitig kurzbehaart.
  • Frucht: Eiförmige, 3-4 mm lange Kapsel.
  • Standort: Uferwiesen und -felsen von Seen, Flüssen und am Meer.
  • Blütezeit: Juli-August.

Die schön purpurroten Blütentrauben des mehrjährigen Blutweiderichs werden aus kleineren Teilblütenständen (Dichasien) gebildet. Die Art wächst an Stränden verschiedenen Typs, bevorzugt aber lichte und nährstoffreiche, z. B. von Vögeln gedüngte Stellen. In Bezug auf die Länge der Staubblätter und des Griffels des Gynoeceums besitzt der Blutweiderich dreierlei Blüten. Bei dem einen Typ reichen beide Staubblattwirtel (6+6) bis über die Narbenoberfläche.

Beim zweiten Typ sind alle Fruchtblätter kürzer als der Griffel. Beim dritten Typ reicht einer der Staubblattwirtel bis über die Narbe, der andere reicht nur darunter. Diese Unterschiede, zusätzlich zur Vorweiblichkeit, begünstigen eine Fremdbestäubung. Überraschend, aber wahr, der winzig kleine Portulaksumpfquendel (Peplis portula) ist in Finnland der nächste Verwandte des Blutweiderichs.

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