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Brennender Hahnenfuß

Ranunculus flammula

  • Familie: Hahnenfußgewächse – Ranunculaceae
  • Höhe: 10–40 cm.
  • Blüte: Strahlig, gewöhnlich 10–15 mm breit. Die Blumenkrone wird für gewöhnlich aus fünf gelben Blättern gebildet, die glänzend und an der Spitze breit rund sind. Der früh abfallende Kelch ist fünfblättrig und etwa halb so lang wie die Blumenkrone. Die Kelchblätter sind breit länglich, häutig berandet und behaart. Der Blütenstiel ist gefurcht und spärlich behaart. Mehrere getrennte Fruchtblätter. Viele etwa 3 mm lange Staubblätter.
  • Blätter: Die unteren Blätter sind eiförmig-lanzettlich und ungeteilt oder gezähnt. Der Blattstiel ist lang, am Grund breit und häutig berandet. Die oberen Blätter sind linealisch lanzettlich, sitzend, am Ende spitz und ganzrandig.
  • Frucht: Längliche, abgerundete, braune und kahle Nuss, an der ein sehr kleiner Stachel (ca. 1/8 der Nusslänge) sitzt.
  • Standort: Gräben, Teiche, Pfützen, Ufer, Quellfluren, Fichtenmoorwälder, Verlandungen u. a. Feuchtgebiete. Besonders auf Lehmböden.
  • Blütezeit: Juni–August (-September).

Der Brennende Hahnenfuß ist eine mehrjährige und giftige Pflanze nasser Fichtenmoorwälder. Er sucht ungeachtet seiner ursprünglichen Standorte den Kultureinfluss und hat z. B. von der Beweidung und Entwässerung mit Hilfe von Gräben profitiert.

Der Brennende Hahnenfuß variiert stark in Abhängigkeit vom Standort und kann sich mit dem kleinerblütigen nahen Verwandten, dem Uferhahnenfuß (R. reptans) kreuzen. Der zarte und kleinblütige Brennende Hahnenfuß ist außer auf Grund seines an der Nuss befindlichen kleineren Stachels und des unterschiedlichen Standorts sehr schwer vom Uferhahnenfuß zu unterscheiden. Letzterer gedeiht an wellenumspülten und nährstoffarmen Ufern.

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