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Dach-Pippau

Crepis tectorum

  • Familie: Korbblütengewächse – Cichoriaceae (Compositae)
  • Wuchsform: 1- oder 2-jährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 10–40 cm.
  • Blüte: Körbchen 1–1,5 cm breit und etwa 20­blütig. Blumenkrone gelb, zungenförmig, am Grund spärlich behaart, an der Spitze 5-zähnig. Kelch zu Borsten umgebildet. Deckblätter fast linealisch, drüsig behaart, am Rand bewimpert, an der Spitze häutig berandet, die äußeren kurz, schräg nach oben zeigend. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist zweizählig. Fünf Staubblätter. Körbchen als Doldentraube.
  • Blätter: Rosettenblätter am Boden anliegend, schnell vertrocknend. Untere Laubblätter gestielt, weich behaart oder kahl, unregelmäßig fiederspaltig. Lappen schmal, nach außen zeigend, am Ende spitz. Obere Laubblätter sitzend, fast linealisch, ungeteilt und am Rand zurückgerollt.
  • Frucht: Schmale, schwach geriefte, rotbraune, mit unverzweigten oder nur schwach verzweigten kurzen Härchen besetzte Nuss.
  • Standort: Offene Felsen, trockene Wiesen, sandige Felder und Brachäcker, Wegränder, Schottergruben, Bahnhöfe.
  • Blütezeit: Juni–September.

Der Dach-Pippau ist eine ein- oder zweijährige, Milchsaft enthaltende krautige Pflanze von unterschiedlicher Größe und Aussehen. Seine volkstümlichen Namen sind u. a. „Schweinsauge” und „Schweinerüssel”. Der Dach-Pippau gedeiht auf trockenen und warmen, oft sandhaltigen Böden und offenen Schotterflächen. Als Bestäuber fungieren Fliegen, Schmetterlinge und Hautflügler.

Von den Pippau-Arten (Crepis spp.) gibt es etwa 200, die meist auf der nördlichen Erdhalbkugel in Eurasien und Nordamerika wachsen. In der Gattung gibt es vielerlei Pflanzen, von großen mehrjährigen bis hin zu kleinen einjährigen.

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