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Dreinervige Nabelmiere

Moehringia trinervia

  • Familie: Nelkengewächse – Caryophyllaceae
  • Wuchsform: 1-, 2- oder kurzlebinge mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 10–20 cm.
  • Blüte: Strahlig. Gewöhnlich fünf weiße, ungeteilte Blütenblätter (ca. 2 mm lang). Fünf dreinervige Kelchblätter mit Hautrand (ca. 4–5 mm lang). 10 Staubblätter. Verwachsenblättriges Gynoeceum mit drei Narben. Blüten einzeln.
  • Blätter: Kurzstielig, eiförmig-länglich, deutlich dreinervig, 10–15 mm lang. Die Blattstellung ist gegenständig.
  • Frucht: Gelbliche, sich sechsteilig öffnende 3–4 mm lange Kapsel. An den schwarzen Samen befindet sich ein kleines, weißes Fettanhängsel.
  • Standort: Fruchtbare Geröllabhänge frischer Wälder, Felsstufen in Laubwäldern und Bachläufe, vereinzelt auf Wiesen.
  • Blütezeit: (Mai–)Juni–Juli.

Die Dreinervige Nabelmiere ist eine einjährige, schlaffe oder aufsteigende Pflanze, die der Gewöhnlichen Vogelmiere (Stellaria media) ähnelt. Die kleinen Blütenblätter der Dreinervigen Nabelmiere sind jedoch ungeteilt, während sie bei der Gewöhnlichen Vogelmiere zweifach gespalten sind. Zusätzlich ist der Stängel der Dreinervigen Nabelmiere gleichmäßig behaart, während der Stängel bei der Gewöhnlichen Vogelmiere nur auf einer Seite bewimpert ist. Die Dreinervige Nabelmiere wächst an geschützten Stellen in Laubwäldern, wie an Steinen oder manchmal an Ameisenhaufen. Mit Hilfe ihrer dreinervigen Laubblätter ist sie leicht zu bestimmen. Die Dreinervige Nabelmiere ist eine regional bedrohte Art.

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