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Dreispaltiges Labkraut

Galium trifidum

  • Familie: Rötegewächse – Rubiaceae
  • Höhe: Schlaffer Stängel 5–25 cm lang.
  • Blüte: Strahlig, verwachsenblättrig mit kurzer Kronröhre und flachen Kronblattzipfeln. Die weiße, ca. 1 mm breite Blumenkrone wird aus drei am Grund miteinander verwachsenen, spitz zulaufenden Blättern gebildet.
    Kein Kelch. Das zweizählige Gynoeceum ist verwachsenblättrig. Zwei fast ganz miteinander verwachsene Griffel. Drei zwischen den Lappen der Blumenkrone angewachsene Staubblätter. Die Staubbeutel der Staubblätter sind gelb.
  • Blätter: Quirlständig um den Stängel herum, sitzend. In den Wirteln sind für gewöhnlich vier Blätter. Die Blattspreite ist im Durchschnitt 9 mm lang, linealisch lanzettlich, ohne Spitzenstachel, an der Spitze rund, an den Rändern steif behaart und etwas zurückgerollt.
  • Frucht: Leicht behaarte, feinknotige, aus zwei fast kugelrunden Teilen gebildete Spaltfrucht.
  • Standort: Uferhochmoore, Riedgrashöckergelände, Bachläufe, Sumpfwiesen.
  • Blütezeit: Juni–August.

Das mehrjährige Dreispaltige Labkraut wächst fast ausschließlich in der borealen Vegetationszone (in der nördlichen Nadelwaldregion). Es ist deutlicher als seine nahen Verwandten Sumpflabkraut (Galium palustre) und Moorlabkraut (G. uliginosum) auf Ufer konzentriert.

Das Dreispaltige Labkraut unterscheidet man vom Sumpflabkraut auf Grund seiner kleinen Größe, dem haftend rauen Stängel und der dreizähligen Blumenkrone. Die Rötegewächse ähneln sehr ihren nahen Verwandten, den Meiergewächsen (Asperula spp.). Die Gattungen können am einfachsten auf Grund der Form der Blumenkrone der Blüte voneinander unterschieden werden. Die Blumenkronen der Meiergewächse sind langröhrig, trichterförmig. Die Blumenkronen der Rötegewächse sind verwachsenblättrig mit kurzer Kronröhre und flachen Kronblattzipfeln oder kurzröhrig.

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