Galium verum, Galium x pomeranicum, Galium album

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Echtes Labkraut

Galium verum

  • Familie: Rötegewächse – Rubiaceae
  • Höhe: 20–60 cm.
  • Blüte: Klein, dunkelgelb (bei Kreuzungen heller), duftend. Blumenkrone vierteilig, verwachsenblättrig mit kurzer Kronröhre und flachen Kronblattzipfeln, Kelch verkümmert. 4 Staubblätter, verwachsenblättriges 2-zähliges Gynoeceum. Blütenstand weites, dicht mit Blüten besetztes Dichasium.
  • Blätter: Nadelartig, stachlichspitzig, an den Rändern zurückgerollt. Wirtel gewöhnlich achtblättrig.
  • Frucht: Zweiteilige Spaltfrucht. Teilfrüchtchen rund, gewöhnlich kahl und glatt.
  • Standort: Sandige und trockene Wiesen, Wacholderbestände, Wegränder, Meeresufer.
  • Blütezeit: Juli–September.

Das Echte Labkraut hat sich gut an trockene Standorte angepasst. Es hat eine kräftige, lange und stark verzweigte Hauptwurzel und zusätzlich einen Wurzelstock. Auch die nadelartigen Blätter sind eine typische Anpassung für Trockenpflanzen. Der aus der Wurzel des Echten Labkrauts erhältliche rote Farbstoff wurde u. a. zum Färben von Wolle und die Blüten als Labmittel für Milch verwendet. Die wohlriechenden Pflanzen wurden früher auch als Matratzenheu und in Särgen verwendet.

Die größte Bedrohung für das Echte Labkraut ist die Kreuzung mit seinem nahen Verwandten, dem Weißen Wiesenlabkraut (G. album). Daher ist das reine Echte Labkraut vielerorts selten geworden oder verschwunden. Die Blattspreiten der als Wegrandlabkräuter bezeichneten Kreuzungsindividuen (G. x pomeranicum) sind oft an der Unterseite behaart und die Blüten gelbweiß.

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