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Echtes Mädesüß

Filipendula ulmaria

  • Familie: Rosengewächse – Rosaceae
  • Höhe: 0,5–1,2 m.
  • Blüte: Strahlig, klein, 5–8 mm breit, duftend. Die kremweiße Blumenkrone ist fünfblättrig. Kelch fünfteilig, behaart, zurückgerollt. Viele Staubblätter, länger als die Blütenblätter. Blütenstand trägt viele Blüten, breite Trugdolde.
  • Blätter: Unpaarig gefiedert, 3-5-paarig, auf der Oberseite kahl, auf der Unterseite hell, dicht kurzbehaart. Endblättchen größer als die übrigen, gewöhnlich drei- oder fünfteilig. Übrige Fiederblättchen eiförmig-lanzettlich, doppelt gesägt. Zwischen den Teilblättchen kleine Fiederblättchen.
  • Frucht: Verdrehte, ineinander verwundene Hülsen.
  • Standort: Feuchte Heiden, Gräben, Uferwiesen und -gebüsche und –erlenwälder, feuchte Laubwälder, Laubmoorwälder, Flachmoore, Quellfluren.
  • Blütezeit: Juni–August.

Das Echte Mädesüß wächst in fast ganz Europa. Es benötigt zum Gedeihen Licht sowie einen feuchten oder nassen Nährboden mit reichlich Erde. Typische Standorte der Art sind Laubwälder, Laubmoorwälder, Ufer und feuchte Wiesen. Das Echte Mädesüß blüht oft erst 9-10-jährig. Die Blüten werden von Insekten bestäubt. Die Samen fallen nicht sofort nach der Blüte und der Samenreifung ab, sondern die Pflanze bleibt als sog. Wintersteher aufrecht stehen. Im Winter breiten sich die Samen in großen Mengen auf dem Schnee aus und keimen in der nächsten Wachstumsperiode.

Das Echte Mädesüß wurde früher als Gewürz für Bier und Wein verwendet.

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