© Copyright: Bilder: Jouko Lehmuskallio.
All rights reserved.

Europäischer Siebenstern

Trientalis europaea

  • Synonym: Lysimachia europea
  • Familie: Primelgewächse – Primulaceae
  • Höhe: 5–20 cm.
  • Blüte: Strahlig, 11–19 mm breit. Die weiße oder manchmal hellrote Blumenkrone ist verwachsenblättrig mit kurzer Kronröhre und flachen Kronblattzipfeln, siebenblättrig. Sieben oft rötliche, schmale und am Ende spitze Kelchblätter. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist siebenzählig mit langen Griffeln. Sieben Staubblätter. Blüten einzeln oder zu zweit in den Blattachseln. Blütenstiel lang und zart.
  • Blätter: Die meisten als Rosette am Stängel, fast sitzend. Die Blattspreite ist lanzettlich-eiförmig und dünn.
  • Frucht: Kugelförmige, sich siebenteilig öffnende Kapsel.
  • Standort: Trockene und frische Wälder, Laubwälder, Fichtenmoorwälder, Flachmoore, Waldwiesen, Wegränder.
  • Blütezeit: Mai–Juli.

Der mehrjährige europäische Siebenstern ist in Finnland eine der am weitesten verbreiteten Pflanzen. Er vermehrt sich nicht sehr gut aus Samen, aber umso wirkungsvoller über unterirdische Ausläufer. Mit ihrer Hilfe setzt sich der Europäische Siebenstern sehr wirkungsvoll besonders auf gestörten Standorten wie Rodungsflächen nach Art der Pionierpflanzen durch.

Insgesamt ähnelt der Europäische Siebenstern oberflächlich dem Einblütigen Wintergrün (Moneses uniflora), der Schweizer Botaniker Kaspar Bauhin (1560–1624) nämlich beschrieb den Europäischen Siebenstern als „sternmierenartiges Wintergrün“. Von der Verwandtschaft her stehen der Pflanze jedoch die Gilbweideriche (Lysimachia) näher.

Andere Arten derselben Familie

Follow us!

Arten bestimmen!

Sivun alkuun / Top of the page